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Jorge Lorenzo hat sich einen ersten Eindruck vom Motorland Aragón verschafft © Yamaha

Jorge Lorenzo macht sich auf einer Yamaha R1 mit dem neuen Kurs im Motorland Aragón vertraut - "Die Strecke macht Spaß"

Vom 17. bis 19. September gastiert die MotoGP erstmals auf der neuen Rennstrecke im Motorland Aragón nahe der spanischen Stadt Alcañiz. Der Kurs war in den WM-Kalender aufgenommen worden, nachdem das Rennen auf dem ungarischen Balatonring, das ursprünglich für diesen Termin vorgesehen war, abgesagt werden musste. Die Bauarbeiten an der Strecke in Sávoly sind nach wie vor nicht abgeschlossen.

Der Führende der MotoGP-Gesamtwertung, Jorge Lorenzo, nutze am Mittwoch dieser Woche die Gelegenheit, sich erstmals mit dem Motorland Aragón vertraut zu machen. Der Gewinner des vergangenen Grand Prix in Brünn verbrachte am Nachmittag insgesamt 80 Minuten auf der Rennstrecke. Allerdings vertraute Lorenzo dabei auf eine Yamaha-R1-Straßenmaschine, um das Testreglement der MotoGP nicht zu verletzen.

"Die Strecke macht Spaß, mit sehr verschiedenen Kurven", so Lorenzo nach seiner Probefahrt gegenüber 'motogp.com'. "Die ersten Kurven sind denen in der Türkei ähnlich, andere erinnern an Misano. Ich hoffe, dass die Leute, die in der Nähe wohnen, hierher kommen und die spanischen Fahrer unterstützen."

Für Yamaha ist Lorenzo bereits seit dem jüngsten MotoGP-Test am vergangenen Montag Test- und Entwicklungsfahrer Nummer eins. Valentino Rossi, der die Entwicklung der M1 in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich geprägt und sie so zum Siegermotorrad gemacht hat, ist aufgrund seines bevorstehenden Wechsels zu Ducati in die Weiterentwicklung für 2011 nicht mehr eingebunden.

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