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Wechselt Jeremy Burgess ebenfalls zu Ducati und folgt damit Valentino Rossi? © Yamaha

Während ganz Italien von der "Traumehe" zwischen Ducati und Valentino Rossi schwärmt, spricht Jeremy Burgess von einem "großen Risiko"

Valentino Rossi und Ducati - was soll bei der Zusammenarbeit des neunfachen Champions und der italienischen Edelmarke schon schiefgehen? Wenn man die allgemeine Euphorie in Italien betrachtet, gibt es wohl nichts, was dieser Traumkombination, die sich Fans wie Journalisten seit vielen Jahren gewünscht haben, im Wege stehen könnte. Doch Rossis langjähriger Crewchief Jeremy Burgess ist sich da nicht so sicher.

"Valentino ist in Italien eine Ikone, genauso wie die Marke Ducati. Aber wenn sich der Erfolg nicht einstellt, wird irgendjemand Kratzer abbekommen", so Burgess gegenüber 'Motor Cycle News'. Die Situation sei vergleichbar mit der vor sieben Jahren, als Rossi von Honda zu Yamaha wechselte. Yamaha-Boss Masao Furusawa habe seinerzeit genau gewusst, dass Misserfolge in erster Linie auf den Hersteller zurückfallen würden.

Ob Burgess mit seiner Techniker-Mannschaft erneut seinem Fahrer folgt und ebenfalls zu Ducati wechselt, ist noch nicht klar. In der Grand-Prix-Szene wird allerdings stark davon ausgegangen, dass Burgess Yamaha den Rücken kehren, sich genauso wie Rossi für zwei Jahre Ducati anschließen und dann in Rente gehen wird.

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