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Casey Stoner hat sich recht schnell an den Motor Speedway gewöhnt © Ducati

Ducati: Nachdem er 2009 nicht dabei war, holte Casey Stoner im ersten Freien Training in Indianapolis gleich die Bestzeit - Sturz von Nicky Hayden verlief glimpflich

Das Ducati-Werksteam hatte in Indianapolis einen Auftakt nach Maß. Casey Stoner, der im vergangenen Jahr wegen seiner Krankheit in Indiana fehlte, fuhr im ersten Freien Training die Bestzeit. Der Australier konnte sich extrem schnell wieder mit dem Kurs vertraut machen. Teamkollege Nicky Hayden war ebenfalls stark unterwegs und wurde Dritter - allerdings wurde seine Jagd nach vorn durch einen Sturz unterbrochen.

"Während der ersten beiden Runden habe ich mich überhaupt nicht mehr an die Strecke erinnert, aber danach fiel mir alles recht schnell wieder ein! Aufgrund der unterschiedlichen Beläge und der vielen Bodenwellen ist das eine einzigartige Strecke. Also mussten wir heute ein bisschen improvisieren, weil es nicht einfach ist, die richtige Linie zu finden", erzählt Stoner.

"Für uns war es ein guter Anfang, aber ich bin mir sicher, dass die anderen morgen nachlegen und die Lücke schließen werden", fährt Stoner fort. "Doch für den ersten Tag ist das eine gute Ausgangslage und zum ersten Mal seit Langem haben wir das Gefühl, dass wir das Potenzial haben, uns zu steigern. Wir haben heute die neue Gabel ausprobiert, die wir in Brünn getestet haben. Allerdings ist das keine Strecke, auf der man richtig pushen kann. Von daher ist schwer zu sagen, ob sie das Paket verbessert hat."

Teamkollege Hayden fühlte sich zu Beginn der Session schon richtig gut und konnte mit dem harten Reifen recht schnelle Rundenzeiten fahren. "Dann haben wir den weichen Reifen aufgezogen und ich habe mich noch besser gefühlt. Vielleicht war ich ein bisschen zu begeistert, denn dann habe ich einen Fehler gemacht", räumt der US-Amerikaner ein.

"Ich war ein bisschen neben der Linie und schon bin ich gelegen. Das war schade, denn wir hatten für die Aufhängung eine Einstellung gefunden, die sehr gut funktioniert hat und ich mir hat das Gefühl wirklich gefallen", sagt Hayden. Wenigstens hat er sich bei dem Sturz keine weiteren Schäden an seinem verletzten linken Handgelenk zugezogen: "Ich habe mir nur durch die Reibung eine kleine Verbrennung am Arm geholt, als ich versucht habe, das Handgelenk zu schützen. Es ist aber nichts Schlimmes. Nachdem wir heute eine gute Basisabstimmung gefunden haben, hoffe ich, dass ich morgen vielleicht die neuen Gabeln ausprobieren kann."

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