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Nicky Hayden stürzt sich von Rang drei in sein Heimrennen im berühmten Nudeltopf © Ducati

Für Nicky Hayden hätte der dritte Startplatz zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können - Casey Stoner setzt nach Rang sechs voll auf das Rennen

Beim Heimrennen möchte jeder Rennfahrer glänzen - und wie das gemacht wird, stellten die beiden US-amerikanischen MotoGP-Piloten Ben Spies (Tech 3) und Nicky Hayden (Ducati) unter Beweis. Ersterer stellte sein Yamaha-Bike in Indianapolis auf die Pole-Position, letzterer sicherte sich mit Rang drei seine bisher beste Ausgangslage für seinen jetzigen Arbeitgeber - und ist hochzufrieden damit.

"Endlich! Ich stehe zum ersten Mal für Ducati in der ersten Startreihe. Es dauerte ja nur eineinhalb Jahre", witzelt Hayden nach seinem Coup in der Qualifikation zum USA-Rennen der MotoGP. "Wir freuen uns besonders darüber, weil das für das Rennen am Sonntag überaus wichtig ist. Wenn ich am Sonntag bei der Musik dabei sein will, muss ich unbedingt schon beim Start vorne mitmischen."

"Ich sagte meinem Crewchief Juan (Martinez; Anm. d. Red.) vor der Session, dass wir am Samstag in die erste Reihe würden fahren müssen. Prompt konnten wir es umsetzen", berichtet der Ex-Champion und fügt erklärend hinzu: "Wir fanden ein ordentliches Setup für die Rennreifen. Auf den weichen Reifen fühlte es sich fast so an, als wären es die Qualifier-Pneus, die wir früher einmal hatten."

"Zwei US-Amerikaner in der ersten Startreihe zu haben, ist jedenfalls großartig für die MotoGP in diesem Land und für alle US-amerikanischen Fans. Hoffentlich haben wir am Sonntag reichlich Zuschauer. Wir werden jedenfalls unser Bestes geben, um ihnen eine gute Show zu bieten", kündigt Hayden selbstbewusst an. Etwas kleinlauter gibt sich indes Teamkollege Stoner nach Platz sechs.

"Ich bin nicht sehr zufrieden mit dem Qualifying", stellt der australische Rennfahrer heraus. "Wir hätten erwartet, etwas schneller zu sein. Während der Session hatten wir Probleme, mit den harten Reifen Grip zu finden. Wir verbrachten einige Zeit damit, eine Lösung zu suchen. Leider probierten wir einige unterschiedliche Dinge aus", meint Stoner - Besserung wollte sich aber trotz allem nicht einstellen.

"Als wir schließlich auf die weiche Mischung wechselten, hatten wir Schwierigkeiten mit dem Setup. Wir hatten einfach kein gutes Gefühl", so Stoner. "Ich bin schon etwas enttäuscht, doch wir dürfen damit rechnen, im Rennen eine bessere Geschwindigkeit zu haben. Das stimmt mich zuversichtlich für den Sonntag. Wir sollten schneller sein als einige Fahrer, die in der Startaufstellung vor uns stehen."

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