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Andrea Dovizioso ließ seinen Stallgefährten hinter sich und holte sich Startplatz vier © Honda

Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa möchten in Indianapolis aus der zweiten Startreihe heraus für Furore sorgen - Ist der harte Reifen ein Glücksgriff?

Gegen die einheimische Konkurrenz und gegen WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo (Yamaha) konnte das Honda-Duo um Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa in der Qualifikation von Indianapolis nichts ausrichten, doch im Rennen wollen die Youngsters den Spies umdrehen: Sowohl Dovizioso als auch Pedrosa haben sich fest vorgenommen, die Reihenfolge noch kräftig durcheinander zu bringen.

"Ich bin zufrieden mit der zweiten Startreihe, denn unsere Renngeschwindigkeit ist prima", sagt Dovizioso im Anschluss an das USA-Zeittraining. "Daher bin ich zuversichtlich für den Sonntag. Wichtig wird sein, einen guten Start zu erwischen. Ich denke, in den ersten Kurven wird es einen engen Pulk geben. Spies und Nicky werden vor ihren heimischen Fans sehr entschlossen zu Werke gehen."

"Der schnellste Fahrer im Rennen sollte aber Dani sein. Im Vergleich zu uns ist er zwei bis drei Zehntel besser unterwegs, also steht uns ein harter Lauf ins Haus. Es gibt nicht viel Grip und du musst schon sehr sanft fahren, um den sich bietenden Grip bestmöglich zu nutzen. Im Rennen ist das nicht gerade einfach", gibt der 24-Jährige zu Protokoll und fügt hinzu: "Das Team hat einen guten Job gemacht."

"Wir konnten die Stabilität an der Front deutlich verbessern und große Fortschritte mit dem Setup der Elektronik machen - vor allem bei der Traktionskontrolle", so der italienische MotoGP-Fahrer. "Die Wahl bei den Reifen muss meiner Meinung nach auf die harte Mischung fallen. Das bedeutet: Wir sind sehr gut aufgestellt für das Rennen", meint Dovizioso. Honda-Teamkollege Pedrosa stößt ins gleiche Horn.

"Wir konnten unsere Rundenzeiten vom Freitag wesentlich verbessern, machten einige Fortschritte mit dem Setup des Bikes und der allgemeinen Geschwindigkeit. In der Schlussphase der Qualifikation konnten wir allerdings nicht mehr zulegen", berichtet der Spanier und gesteht: "Mehr war nicht drin mit dem weichen Reifen, weshalb wir uns mit Startreihe zwei begnügen müssen", so Pedrosa.

"Das ist nicht perfekt, doch mit einem guten Start können wir am Sonntag trotzdem vorne mitmischen. Angesichts der hohen Temperaturen scheint der härtere Reifen der Pneu der Wahl zu sein. Wir haben eine ordentliche Geschwindigkeit auf diesem Gummi. Ich weiß aber nicht, ob alle Fahrer die gleiche Wahl treffen werden. Das Rennen wird jedenfalls sehr anstrengend", vermutet der 24-Jährige.

"Darüber hinaus wird es schwierig sein, die Reifentemperatur unter Kontrolle zu halten. Die US-amerikanischen Fahrer werden auf alle Fälle sehr stark sein - und natürlich die üblichen Verdächtigen. Hier in Indy sind also möglicherweise mehr Favoriten am Start als sonst", sagt Pedrosa. "Mein Gefühl mit dem harten Reifen von Bridgestone ist gut. Ich rechne daher mit einem guten Rennen."

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