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Daniel Pedrosa holte zum dritten Mal in dieser Saison den Sieg © Bridgestone

Sieger Dani Pedrosa ist nach 28 harten Runden erschöpft, Ben Spies feiert sein Podium beim Heimrennen und Jorge Lorenzo ist froh über Platz drei

Bei Außentemperaturen, auf denen man am liebsten mit einem kühlen Drink ein schattiges Plätzchen aufsuchen würde, hatten die MotoGP-Piloten ein besonders hartes Rennen zu bewältigen. 28 Runden lang mussten sie auf dem holprigen und rutschigen Indianapolis Motor Speedway die volle Konzentration behalten. Am Ende waren alle erledigt, auch die drei Fahrer, die auf das Podium gekommen sind.

"Ich glaube, es war für alle extrem schwierig", sagt Honda-Pilot Dani Pedrosa, der seinen dritten Saisonsieg einfahren konnte. "Die Bedingungen waren wirklich hart. Denn es war so heiß. Die Strecke war sehr rutschig, die Vorder- und Hinterreifen sind die ganze Zeit ziemlich gerutscht. Aber ich war recht schnell unterwegs, auch in den Kurven ging es gut. Ich konnte meinen Rhythmus das ganze Rennen über halten."

"Ich bin zwar dieses Mal nicht perfekt gestartet, aber ich konnte mich wieder nach vorn kämpfen und ein gutes Rennen fahren", fährt der Spanier fort. "Aber jetzt bin ich sehr müde, ich bin erschöpft und werde erst einmal versuchen, mich vor dem nächsten Rennen ein paar Tage lang auszuruhen. Aber ich möchte mich bei meinem Team bedanken. Sie arbeiten wirklich hart."

Die US-Fans hatten nach der Pole-Position von Ben Spies auf einen Sieg des Tech-3-Piloten gehofft. Daraus wurde nichts, doch der Texaner konnte als Zweiter immerhin sein bisher bestes MotoGP-Ergebnis einfahren. "Es war riesig", freut sich Spies. "Wir sind ein gutes Rennen gefahren. Es war nicht perfekt, aber nach gestern hatte ich heute einen guten Start und habe das Rennen für ein paar Runden angeführt."

"Ich habe nicht allzu viele Fehler gemacht, aber ich war einfach nicht schnell genug", räumt Spies ein. "Dani ist vorbeigekommen und ich habe einfach versucht, so zu fahren, wie ich mich wohl gefühlt habe. Mir kam es so vor, als ob ich alle paar Runden neue Crashspuren auf dem Boden gesehen habe. Also habe ich es nicht übertrieben. Es waren wirklich tückische Bedingungen, die Hitze und der Zustand der Strecke. Ich habe einfach versucht, konstant zu fahren. Gratulation an Dani, er war gut unterwegs, ebenso wie Jorge. Und ich muss den Jungs bei Tech 3 danken für das Bike. Ich habe geschafft, es auf das Podium zu fahren und das vor den amerikanischen Fans, das war gut!"

WM-Leader Jorge Lorenzo wurde Dritter und fuhr damit erstmals in dieser Saison nicht in die Top 2. Aber nach den 28 harten Runden war der gesundheitlich angeschlagene Yamaha-Pilot froh, noch auf das Podium gekommen zu sein: "Um ehrlich zu sein: In Anbetracht der Streckenbedingungen und der Tatsache, dass es mir körperlich so schlecht ging wie selten, ist Platz drei immer noch ein gutes Ergebnis. Ich bin nicht überglücklich, aber recht zufrieden. Und wir hoffen, dass wir uns beim nächsten Rennen stärker zurückmelden werden."

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