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Valentino Rossi liebäugelt beim Misano-Rennen der MotoGP mit dem Podium © Yamaha

Sowohl Jorge Lorenzo als auch Valentino Rossi wollen die italienischen Fans am Wochenende mit einer starken Leistung im Rennen begeistern

2008 und 2009 haben Jorge Lorenzo und Valentino Rossi in Misano jeweils die beiden Spitzenplätze belegt, für das diesjährige Rennen haben sich die Yamaha-Werksfahrer nichts Geringeres vorgenommen - Lorenzo möchte seine WM-Führung wieder etwas aufbauen, während Rossi ganz auf den Aufwärtstrend setzt. In Misano erhofft sich der "Doktor" aber auch Rückhalt durch seine Fans.

Noch ist Rossi nämlich nicht komplett wieder in Form: "In Indianapolis konnten wir einige Fortschritte mit unserem Rennsetup machen, doch die Bedingungen führten mir deutlich vor Augen, dass ich noch nicht wieder bei einhundert Prozent bin. Es ist ziemlich hart, direkt nach Misano weiterzureisen, ohne eine Pause zu haben. Ich hoffe nur, dass es dort etwas kühler sein wird als in Indy", sagt Rossi.

"Natürlich ist Misano mein Heimrennen und ich wohne nicht weit weg von der Strecke. Das ist also immer ein sehr spezieller Event für mich, weil ich vor meinen Fans antrete", meint der Italiener. "In den vergangenen beiden Jahren habe ich dort jeweils gewonnen. In dieser Saison sind die Umstände aber ein klein wenig anders. Wir werden trotzdem versuchen, in Misano unser Bestes zu geben."

"Hoffentlich kann ich den Fans eine gute Show bieten", hält Rossi fest. Teamkollege und WM-Favorit Lorenzo stößt ins gleiche Horn: "Wir reisen direkt weiter nach Misano, wo wir genau so weitermachen und erneut auf das Podium fahren wollen. In den vergangenen beiden Jahren habe ich dort jeweils den zweiten Platz belegt. Ich fühle mich sehr motiviert und freue mich auf ein weiteres gutes Rennen."

"Ich hoffe, die Temperaturen sind etwas kühler als zuletzt in Indy, denn dort war es unheimlich heiß. Der dritte Platz von Indianapolis war mein schlechtestes Ergebnis in diesem Jahr. Dennoch darf ich zufrieden sein, schließlich durfte ich an der Siegerehrung teilnehmen", gibt der spanische Rennfahrer zu Protokoll. "Das war sehr wichtig für unser Ziel - und das wiederum ist natürlich der WM-Titel."

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