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Dani Pedrosa brannte zum Auftakt eine Traumrunde in den Asphalt von Misano © Bridgestone

Dani Pedrosa hat das erste Training in Misano überlegen dominiert - Die Konkurrenz biss sich an der Zeit die Zähne aus

Bei sommerlichen Temperaturen fand das erste Freie Training der MotoGP in Misano statt. Der Spanier Dani Pedrosa setzte sich bereits sehr früh an die Spitze des Klassements. Die versammelte Konkurrenz biss sich an der Zeit die Zähne aus. Kurz vor Schluss brannte der Honda-Pilot dann 1:34.772 Minuten in den Asphalt und war klar der Tagesschnellste.

In der letzten Runde schaffte sein Teamkollege Andrea Dovizioso den Sprung auf Platz zwei. Der Rückstand betrug bereits gewaltige 0,612 Sekunden. WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo versuchte alles, um dem Indianapolis-Sieger nahe zu kommen. Doch in jedem Sektor wurde der Rückstand größer. Schließlich war seine beste Runde um 0,672 Sekunden langsamer als die von Pedrosa. Rang drei für den Yamaha-Piloten.

Weltmeister Valentino Rossi kam vor heimischen Fans auf Platz vier. Der Italiener hielt mit seinem Teamkollegen mit und war nur knapp eine Zehntelsekunde langsamer. Gegen Pedrosa konnte aber auch er nichts ausrichten. Gleich dahinter folgten die beiden Tech-3-Maschinen. Alle vier Yamaha waren also unter den besten Sechs klassiert.

Der Texaner Colin Edwards meldete sich nach zuletzt schwierigen Rennen im Spitzenfeld als Fünfter zurück. Dabei war der zweifache Superbike-Weltmeister einen Tick schneller als Ben Spies, der zuletzt in Indianapolis seine erste Pole-Position geholt hat. Misano ist für den amtierenden Superbike-Champion eine weitere neue Strecke.

Schwer tat sich Ducati beim Auftakt zum Heimrennen. Nicky Hayden hatte als Siebter einen Rückstand von 1,2 Sekunden. Noch dazu passierte ihm in Kurve acht ein Ausritt ins Kiesbett. Ohne Sturz konnte der US-Amerikaner aber weiterfahren. Die italienische Traditionsmarke setzt auch in Misano auf die kleinen Flügel an der Verkleidung. Casey Stoner machte das trotzdem nicht schneller. Platz acht entspricht nicht den Erwartungen des Weltmeisters von 2007.

Zwei weitere Italiener rundeten die Top 10 ab. Marco Melandri blieb mit seiner Kunden-Honda als Neunter dicht an den beiden Ducati dran. Routinier Loris Capirossi kam mit der Suzuki auf Platz zehn. Die drittschnellste Ducati wurde von Héctor Barberá gesteuert. der bei den 250ern in den letzten beiden Jahren stark in Misano unterwegs war. Rang elf für den Rookie aus Spanien.

Schwierig ist es für Randy de Puniet gelaufen, der nach seinem Beinbruch auf dem Sachsenring noch nicht zu 100 Prozent fit ist. In der Boxengasse sah man den Franzosen noch humpeln. Die zwölftschnellste Zeit ist unter diesen Bedingungen eine solide Leistung für den LCR-Honda-Piloten.

Für Marco Simoncelli (Honda) hat sein Heimspiel noch nicht optimal begonnen. Als 13. hatte der Italiener 1,7 Sekunden Rückstand. Die übrigen Plätze wurden von Aleix Espargaró (Ducati), Hiroshi Aoyama (Honda), Mika Kallio (Ducati) und Álvaro Bautista eingenommen.

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