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Álvaro Bautistas achter Platz rückte am Sonntag schnell in den Hintergrund © Suzuki

Álvaro Bautista kann sich über seinen achten Platz nicht freuen - Loris Capirossi spricht Shoya Tomizawas Familie sein Beileid aus

Die Ergebnisse des Grand-Prix-Wochenendes in Misano rückten nach der Todesnachricht von Shoya Tomizawa bei allen Beteiligten vor Ort in den Hintergrund. So konnte sich auch bei Suzuki niemand so recht über den achten Platz von Álvaro Bautista freuen, am allerwenigsten der Spanier selbst. "Ich weiß nicht wirklich, was ich sagen soll", meinte Bautista.

Der MotoGP-Rookie fuhr ein beherztes Rennen. "Heute ist niemand vor mir gestürzt, es war also ein echter achter Platz. Damit war ich sehr zufrieden", sagte Bautista. "Aber als wir das Rennen beendet hatten, hörte ich die Nachricht über Tomizawa und es tut mir so leid. Es ist ein schwieriger Tag für alle Fahrer. Ich bin sicher, dass er immer bei uns bleibt und hoffe, dass er nun an einem besseren Ort ist."

Loris Capirossi war nach seinem Sturz in der ersten Kurve zunächst sehr sauer. "Ich muss mich jetzt operieren lassen und hoffe, dass ich Aragonien zurück sein kann", sagte der Routinier. "Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was im anderen Rennen passiert ist. Ich möchte Tomizawas Familie mein Beileid aussprechen. Das ist eine große Tragödie und etwas, das man nie gerne erfährt."

Bautistas Renningenieur Tom O'Kane schloss sich Capirossi an. "Ich möchte Tomizawas Famile und Freunden unser tiefstes Mitgefühl aussprechen. Es ist schrecklich, dass das passiert ist. Álvaro war äußerst betroffen, als er die Neuigkeiten nach dem Rennen erfahren hat", sagte O'Kane.

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