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Dani Pedrosa findet die neue Rennstrecke technisch anspruchsvoll © Bridgestone

Mit der Bestzeit am Freitagmorgen hat Dani Pedrosa ein erstes Ausrufezeichen gesetzt - Andrea Dovizioso ist mit seinen Rundenzeiten unzufrieden

Dani Pedrosa ist derzeit das Maß aller Dinge in der MotoGP - solange es nicht regnet. Im ersten Freien Training zum Grand Prix von Aragonien am Freitagmorgen fuhr der Spanier die Bestzeit und knüpfte damit nahtlos an seine beiden Siege bei den vergangenen Rennen in Misano und Indianapolis an. Im verregneten Training am Nachmittag ließ es Pedrosa dann als 13. etwas lockerer angehen.

"Grundsätzlich war das ein guter erster Trainingstag für uns hier auf einem brandneuen Kurs", sagte der Honda-Pilot, der unter der Woche seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte. "Heute Morgen sind wir gut gestartet und haben schnell unseren Rhythmus gefunden. Das war wichtig, denn es macht einen großen Unterschied, anstatt der üblichen 60-Minuten-Sessions nur 45 Minuten zu haben."

Dadurch sei es notwendig, längere Stints zu fahren und weniger Zeit in der Box zu verbringen. "Am Nachmittag starteten wir im Nassen ebenfalls ganz gut, aber dann hatten wir bei der einen Maschine ein kleines Elektrik-Problem und das andere Motorrad war nicht bereit. Deshalb haben wir etwas Zeit in der Box verloren", sagte Pedrosa.

Das Motorland Aragón ist aus Sicht des Spaniers eine technisch anspruchsvolle Rennstrecke. "Sie hat ein paar schwierige Kurven und man muss wirklich eine gute Linie finden sowie das Getriebe richtig abstimmen, um eine gute Rundenzeit hinzubekommen", erklärte der Sieger der vergangenen beiden Rennen. "Ich hoffe, wir können morgen so weitermachen."

Teamkollege Andrea Dovizioso war zwar mit der am Freitag geleisteten Arbeit zufrieden, nicht aber mit den erzielten Rundenzeiten. "Wir sind heute Morgen ganz ordentlich gestartet, haben dann aber nicht das Maximum aus unserem Paket herausgeholt", meinte der Italiener. "Das bedeutet, dass wir uns morgen verbessern können."

Zwar habe er schnell eine gute Basisabstimmung gefunden, aber da er im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten später auf gebrauchten Reifen unterwegs war, habe er gegenüber den anderen Fahrern etwas eingebüßt. "Deshalb denke ich, dass wir im Trockenen noch mehr auf Lager haben, denn der Reifenverschleiß ist hier recht kritisch", sagte Dovizioso.

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