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Casey Stoner startet als Favorit in den Grand Prix von Aragonien © Ducati

Casey Stoner erobert in Alcañiz seine zweite Pole-Position dieser Saison - Nicky Hayden rundet das gute Ergebnis für Ducati mit Startplatz vier ab

Für Casey Stoner ist die Saison 2010 bislang eher enttäuschend verlaufen. Beim Saisonauftakt in Katar stand er zwar auf der Pole-Position, stürzte aber anschließend in Führung liegend im Rennen. Seitdem hatte der Australier immer wieder mit einem instabilen Vorderrad an der Desmosedici zu kämpfen und war bei keinem weiteren Grand Prix schnell genug, um für den Rennsieg in Frage zu kommen.

Doch im Motorland Aragón könnte alles anders sein. Dank einer überragenden Rundenzeit von 1:48.942 Minuten sicherte sich der Ducati-Pilot die Pole-Position. Sein konstant hohes Tempo während sämtlicher Trainingseinheiten deutet darauf hin, dass mit ihm auch im Rennen am Sonntag zu rechnen sein wird.

"Wir haben während der vergangenen Rennwochenenden mehrere Sachen ausprobiert, um das Motorrad konkurrenzfähiger zu machen - ohne dabei wirklich große Fortschritte zu erzielen", berichtete Stoner. "Aber es sieht so aus, als hätten wir hier etwas gefunden. Wir haben die Gewichtsverteilung ein klein wenig verändert und das hat mit mehr Grip und Vertrauen geschenkt."

"Vielleicht ist es aber auch so, dass die Strecke zu unserem Motorrad passt", rätselt Stoner. "Wie auch immer, wir müssen damit zufrieden sein, zum ersten Mal seit Katar wieder auf der Pole-Position zu stehen." Der Australier, der in der kommenden Saison für Honda fahren wird, gibt aber auch zu, in Alcañiz stärker als sonst motiviert zu sein. "Ich mag es, auf neuen Kursen zu fahren, auf denen man noch nicht eine Million Runden gefahren ist. Das ist immer erfrischend."

Ob er auch im Rennen der Konkurrenz auf und davon fahren kann, weiß Stoner noch nicht. "Wir müssen abwarten und sehen, wie sich das Rennen entwickelt", fuhr der Weltmeister von 2007 fort. "Wir wollen nicht zu voreilig sein, auch wenn wir uns im Renntrimm gut fühlen. Ich freue mich schon darauf."

Teamkollege Nicky Hayden rundete das gute Qualifying-Ergebnis aus Ducati-Sicht mit dem vierten Startplatz ab. "Dass Casey und ich in den Top 4 stehen zeigt, dass das Motorrad hier wirklich gut funktioniert", sagte der US-Amerikaner. "Auf dem Ducati-Simulator war meine beste Runde eine 1:49.1. Die Pole-Zeit war eine 1:48.9 - das ist so beeindruckend und zeigt, dass jemand in Bologna seine Hausaufgaben gemacht hat."

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