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Begnügte sich im Rennen von Alcañiz mit Platz zwei: Dani Pedrosa © Repsol

Dani Pedrosa sieht ein, dass er im Motorland Aragón gegen Casey Stoner chancenlos war - Andrea Dovizioso stürzt in der letzten Runde

Nach einem schlechten Start, bei dem Dani Pedrosa von Platz drei auf Rang fünf zurückgefallen war, kämpfte sich der Spanier in der Anfangsphase des Grand Prix von Aragonien mit spielerischer Leichtigkeit zurück. Innerhalb von nur drei Runden hatte er zuerst Ben Spies, dann Nicky Hayden und schließlich Jorge Lorenzo auf der langen Gegengeraden im Motorland Aragón überholt.

Schließlich hatte Pedrosa nur noch Casey Stoner vor sich, doch gegen seinen künftigen Teamkollegen war er am Sonntag chancenlos. "Ich hatte ein paar Hinterrad-Rutscher und so war es nicht möglich, ihm zu folgen", sagte Pedrosa. "Also dachte ich: 'Okay, das ist heute meine Position.'"

"Unser Motorrad hatte hier mehr mit Reifenverschleiß zu kämpfen als die anderen", klagte der Honda-Pilot. "Aber wie auch immer, der zweite Platz ist nicht schlecht und die Meisterschaft ist noch nicht gelaufen - auch wenn es sehr schwierig wird, Lorenzo noch einzuholen."

Andrea Dovizioso verschenkte eine mögliche Top-6-Platzierung durch einen Sturz in der letzten Runde. "Natürlich bin ich darüber enttäuscht, dass es so ausgegangen ist, denn meine Pace war gegen Rennmitte sehr gut und der Zweikampf mit Spies war aufregend", sagte der Italiener. "Der Sturz passierte zwischen den Kurven zwölf und 13. Spies kam zu weit raus und ich wollte ihn innen überholen."

Doch Dovizioso nahm zu viel Speed mit in die Kurve, erlitt beim Richtungswechsel einen Highsider und schied aus. "Ich bin wirklich enttäuscht, denn wir haben den dritten Platz in der Meisterschaft verloren. Das ist nach wir vor unser Ziel, auch wenn wir heute null Punkte geholt haben und es dadurch schwieriger geworden ist."

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