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Die verletzte Schulter bereitet Weltmeister Valentino Rossi seit April Probleme © Yamaha

Valentino Rossi wird von der Schulterverletzung weiterhin beeinträchtigt - Nun hat er angedeutet, die letzten beiden Saisonrennen auszulassen

Weltmeister Valentino Rossi ist derzeit in keiner einfachen Situation. Die Schulterverletzung bereitet dem Italiener nach wie vor große Probleme. Das war das Hauptproblem für den sechsten Platz in Alcañiz, neben der nicht ganz so konkurrenzfähigen Yamaha. Mit der Verletzung, die ihn seit April plagt, müht sich Rossi von Rennen zu Rennen und hat kaum eine Chance gegen Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Casey Stoner. Nun gibt es Überlegungen, die Saison vorzeitig zu beenden und eine Operation durchzuführen.

"Ich denke wir müssen die nächsten drei Rennen versuchen. Leider kommt als nächstes Motegi, das für meine Schulter die schlimmste Strecke ist", wird Rossi von 'Autosport' zitiert. "Danach kommen Australien und Sepang, wo wir es versuchen müssen. In Malaysia bin ich mit dem gleichen Motorrad gefahren als ich noch topfit war. Es wird interessant, dort die Auswirkungen der Verletzung zu sehen. Nach Australien und Sepang werden wir eine Entscheidung treffen. Im Moment haben wir entschieden, dass wir die nächsten drei Rennen fahren. Danach denken wir über die beiden letzten Grand Prix nach."

In Aragón war die Yamaha nicht die beste Maschine. Teamkollege Lorenzo verpasste zum ersten Mal in dieser Saison das Podium. Das trug auch zu Rossis Rückstand von knapp einer halben Minute auf Sieger Stoner bei. Die Probleme mit der Schulter sind aber bereits so schlimm, dass bei der Abstimmung Kompromisse eingegangen werden müssen.

"Jeder hatte mit der M1 auf dieser Strecke Probleme, auch Jorge. Für mich ist das größte Problem, dass ich nicht so fahren kann wie ich will. Wir müssen das Motorrad so einstellen, um meine Schmerzen zu lindern und leider nicht für die beste Performance." Die Schulter kann aber nicht durch die Einsätze weiter beschädigt werden. "Es wird beim Fahren nichts kaputt, es bleibt immer gleich."

"In Misano war ich schnell und es ist nicht schlecht gelaufen", meint Rossi. "Ich bin mir sicher, dass unsere M1 in den nächsten beiden Rennen konkurrenzfähiger sein wird."

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