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Der Twin-Ring in Motegi besteht größtenteils aus Rechtskurven © Honda

Für das Heimrennen in Japan stattet Reifenlieferant Bridgestone die MotoGP-Teams mit den beiden härtesten Mischungen aus

Ursprünglich war die Austragung des Grand Prix von Japan im April vorgesehen, doch der Ausbruch eines Vulkans in Island legte den internationalen Flugverkehr über Europa tagelang lahm. Die Teams konnten nicht rechtzeitig gen Asien reisen, das Rennwochenende wurde auf Anfang Oktober verlegt. Da nun mit höheren Temperaturen gerechnet wird, als dies im April der Fall gewesen wäre, hat Bridgestone seine Reifenwahl noch einmal überdacht.

"Wir haben uns entschlossen, bei unserer Auswahl der Gummimischungen vorne und hinten eine Stufe härter zu gehen", sagt Entwicklungsmanager Tohru Ubukata. "Die Asphaltoberfläche bietet viel Grip und ist recht aggressiv. Zudem beinhalten das Streckenlayout nicht besonders viele Linkskurven."

"Deshalb haben wir uns, nachdem wir die Feedbacks der Fahrer aus dem vergangenen Jahr berücksichtigt hatten, dieses Jahr dazu entschlossen, asymmetrische Hinterradslicks anzuliefern", fährt Ubukata fort. "Eine starker Mittelteil ist bei jedem Reifen entscheidend für die Stabilität des Vorderrad beim Bremsen und für die Traktion des Hinterrads beim Beschleunigen."

Hiroshi Yamada, Manager des Bridgestone-Motorsport-Abteilung, hat an Motegi gute Erinnerungen. "Hier haben wir viele Meilensteine erreicht. Es ist unser Heimrennen, bei dem Makoto Tamada 2004 unseren zweiten MotoGP-Sieg überhaupt einfuhr. Unsere ersten beiden Weltmeisterschaften wurden 2007 mit Casey und Ducati, sowie 2008 mit Valentino und Yamaha, ebenfalls hier entschieden", so Yamada.

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