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Valentino Rossi erwartet sich für Motegi ein besonders hartes Rennen © Yamaha

Valentino Rossi hat weiter Probleme mit seiner verletzten Schulter und muss beim Yamaha-Heimrennen in Motegi die Zähne zusammenbeißen

Auf Valentino Rossi wartet in Motegi ein echter Härtetest. Der Italiener, der 2008 auf der japanischen Strecke seinen achten von inzwischen neun Weltmeistertitel eingetütet hat, laboriert weiter an seiner verletzten Schulter. Die Verletzung beeinträchtigt ihn beim Fahren, und Rossi weiß: Vor allem auf dem rechts herum ausgerichteten Twin Ring wird es besonders anstrengend für ihn.

Der "Doktor" will in Japan die Zähne zusammenbeißen und freut sich dann auf die nächsten beiden Rennen in Malaysia und Australien. Denn dort, so erwartet er sich, dürfte ihm die Schulter weniger Probleme machen. Sein Ziel ist, dort in seinen letzten Rennen für Yamaha noch ein paar Erfolgserlebnisse zu holen.

"Aragón war ein hartes Wochenende, weil wir nicht die richtige Abstimmung für unsere M1 gefunden haben, und weil mir meine Schulter viel Ärger gemacht hat", berichtet Rossi. "Das Bein ist fast schon wieder völlig in Ordnung - ich kann sogar schon wieder joggen - aber die Schulter ist ein Problem. Und wir wissen, dass sich das nicht ändern wird, bevor sie richtig behandelt wird."

"Ich habe tolle Erinnerungen an Motegi, vor allem an den Titelgewinn 2008. Aber ich gehe davon aus, dass dieses Wochenende für mich körperlich sehr schwierig wird", sagt er weiter. "Wir haben drei harte Wochen vor uns, aber nach diesem Rennen geht es auf zwei meiner besten Strecken. Dort hoffe ich auf gute Ergebnisse. Wir werden unser Bestes geben und schauen, was passiert."

"Valentino ist verständlicherweise enttäuscht, dass er nicht so gut in Form ist wie er erwartet hatte", weiß Rossis Teammanager Davide Brivio. "Und das ist schade, denn seinem Bein geht es schon wieder sehr gut! Aragón war etwas schwierig für ihn, aber unser Bike ist in Motegi generell sehr gut. Also hoffen wir, dass es dort besser läuft, auch wenn die Streckencharakteristik für ihn hart sein wird."

"Die anstehende Serie von Rennen ist für alle heftig, aber wir müssen so hart wie immer arbeiten und hoffen, vor den letzten Rennen noch ein paar gute Ergebnisse holen zu können", erklärt Brivio weiter. "Leider habe ich das letzte Rennen wegen eines Rückenproblems verpasst. Ich habe immer noch Schmerzen, aber ich konnte nach Japan fliegen und freue mich darauf, die Arbeit wieder aufzunehmen."

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