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Valentino Rossi behielt im ersten Freien Training von Japan die Oberhand © Yamaha

Yamaha-Fahrer Valentino Rossi fuhr im Freien Training von Japan die schnellste Zeit - Dani Pedrosa mit schwerem Abflug - Einige Stürze in Motegi

Das erste Freie Training der MotoGP stand im japanischen Motegi ganz im Zeichen der zahlreichen Stürze. Während Valentino Rossi (Yamaha) nach 60 Minuten als Schnellster abgewinkt wurde, musste vor allem Dani Pedrosa (Honda) eine unschöne Erfahrung machen: Der 25-Jährige stürzte auf seiner dritten Runde, landete unsanft im Kiesbett und brach sich dabei sein linkes Schlüsselbein.

Wie eine erste Untersuchung im Streckenhospital ergab, zog sich Pedrosa eine dreifache Fraktur zu und fällt möglicherweise für den weiteren Wochenendverlauf aus. Eine Entscheidung in dieser Angelegenheit steht allerdings noch aus. Mit dem Fallen der Zielflagge stand lediglich fest: Jorge Lorenzo (Yamaha) könnte beim Japan-Event der MotoGP eine Vorentscheidung in der WM erzielen.

Im ersten Freien Training musste der aus Mallorca stammende Rennfahrer aber seinem Teamkollegen den Vortritt lassen: Rossi verwies die Konkurrenz in 1:48.174 Minuten auf die Plätze, nachdem er sich erst in seinem letzten Anlauf auf den Spitzenplatz manövriert hatte. Rang zwei ging an Andrea Dovizioso (Honda), der 0,213 Sekunden auf den amtierenden Motorrad-Champion einbüßte.

Lorenzo klassierte sich in der ersten Session des Wochenendes auf dem dritten Platz und wies genau drei Zehntel Rückstand auf Rossi auf. Casey Stoner (Ducati) erreichte den vierten Rang vor Ben Spies (Tech 3) und Lokalmatador Hiroshi Aoyama (Interwetten), der vor heimischem Publikum durchaus zu überzeugen wusste. Colin Edwards (Tech 3) und Héctor Barberá (Aspar) folgten dahinter.

Nach dem frühen Sturz von Pedrosa kehrte zunächst Ruhe auf dem Twin-Ring bei Motegi ein, ehe zur Halbzeit der Session auf einmal einige Piloten die Ideallinie verpassten: Randy de Puniet (LCR) rodelte in dieser Phase als Erster durch das Kiesbett, Marco Melandri (Gresini) tat es ihm wenige Augenblicke danach gleich. Aleix Espargaró (Pramac) komplettierte dieses Trio beim Besuch im Kiesbett.

Spies war zwischenzeitlich ebenso zu Fuß unterwegs wie Nicky Hayden (Ducati), der wenige Minuten vor Schluss von seinem Bike rutschte und anschließend per Mini-Motorroller in die Boxengasse zurückkehrte. Hinter Loris Capirossi (Suzuki), Marco Simoncelli (Gresini), Melandri und Álvaro Bautista (Suzuki) klassierte sich Hayden auf Position 13. Mika Kallio (Pramac) bildete das Schlusslicht.

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