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Jorge Lorenzo gab im zweiten Freien Training von Japan das Tempo vor © Yamaha

Yamaha-Fahrer Jorge Lorenzo war der Chef im Twin-Ring von Motegi und verwies Andrea Dovizioso (Honda) und Valentino Rossi (Yamaha) auf die Plätze

Der WM-Führende an der Spitze des Zeitenklassements: Jorge Lorenzo (Yamaha) markierte im zweiten Freien Training der MotoGP die Bestzeit von Motegi und manövrierte sich dadurch in die Favoritenrolle für die Qualifikation. Der Spanier umrundete die japanische Rennstrecke in 1:47.413 Minuten und war damit deutlich schneller als seine Verfolger auf den weiteren Positionen.

Mit satten 0,423 Sekunden Rückstand wurde Andrea Dovizioso (Honda) auf dem zweiten Rang abgewinkt, Valentino Rossi (Yamaha) legte eine ähnliche Geschwindigkeit an den Tag. Der Topfahrer des Trainingsauftakts sortierte sich mit 0,492 Sekunden Abstand auf Teamkollege Lorenzo auf dem dritten Platz ein, Casey Stoner (Ducati) erreichte weitere 0,2 Sekunden dahinter die vierte Position.

Eine überraschend starke Leistung zeigte Loris Capirossi (Suzuki): Der italienische Routinier büßte weniger als eine Sekunde auf Spitzenreiter Lorenzo ein und wurde abschließend auf Rang fünf geführt. Álvaro Bautista (Suzuki) komplettierte das gute Teamergebnis hinter Colin Edwards (Tech 3) auf Position sieben. Marco Simoncelli (Gresini) beschloss die Top 8 des zweiten Freien Trainings.

Abflüge und Ausritte waren in der einstündigen zweiten Session der MotoGP eine Seltenheit, doch sowohl Bautista als auch Randy de Puniet (LCR/12.) mussten jeweils einmal den Notausgang nehmen. De Puniet buddelte sein Honda-Bike zwischenzeitlich im Kiesbett ein, konnte sich aber aus eigener Kraft wieder ausgraben und das Training fortsetzen. Auch Bautista konnte weiterfahren.

Einer war indes nicht am Start, weshalb am Samstag nur 16 Fahrer gewertet wurden: Dani Pedrosa (Honda) hat den Twin-Ring von Motegi bereits nach der ersten Session am Freitag verlassen. Der Spanier war schon nach wenigen Minuten gestürzt und hatte sich einen mehrfachen Bruch des linken Schlüsselbeins zugezogen. Diese Fraktur soll nun in Europa operativ behandelt werden.

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