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Valentino Rossi und Jorge Lorenzo haben sich für Sepang einiges vorgenommen © Yamaha

In Malaysia möchte Jorge Lorenzo seine bisherige Karriere krönen und den WM-Titel 2010 perfekt machen - Valentino Rossi setzt auf Fortschritte

Nach dem spannenden Duell um den dritten Platz in Japan reisen die beiden Yamaha-Piloten voller Zuversicht nach Malaysia. Dort verfolgen Jorge Lorenzo und Valentino Rossi allerdings unterschiedliche Ziele: Der spanische WM-Spitzenreiter möchte auf dem Sepang International Circuit zu Titelehren gelangen, während sein italienischer Stallgefährte seinen Aufwärtstrend fortsetzen will.

"Japan war sehr aufregend für uns", sagt Rossi. "Es fühlte sich prima an, wieder an der Spitze mitzukämpfen und in allen Sessions sowie dem Rennen vorne mit dabei zu sein. Es ist lange her, dass wir derart stark waren. Ich werde nicht wissen, wie sich meine Schulter anfühlt, bis ich in Sepang auf die Strecke gehe. Dieser Kurs zählt allerdings zu den zwei bis drei Lieblingsstrecken von mir."

"Ich freue mich immer, dorthin zu reisen", gibt der amtierende MotoGP-Weltmeister zu Protokoll. "Bei den Wintertests haben wir dort einen starken Eindruck hinterlassen. Seither hat sich natürlich einiges verändert, doch wir konnten in Japan einige gute Verbesserungen an unserem Motorrad umsetzen. Ich hoffe, wir können an diesem Wochenende eine ähnliche Form an den Tag legen", meint Rossi.

Dies und noch mehr schwebt Lorenzo vor: "Ich denke nur an den Sonntag und daran, ob ich den Titel gewinnen kann. Das ist einer der größten Träume meines Lebens und es wäre großartig, eben diesen in Sepang verwirklichen zu können", gesteht der aus Mallorca stammende Rennfahrer und fügt hinzu: "Malaysia mag ich sehr und ich habe dort auch etliche Testkilometer mit der M1 abgespult."

"Außerdem habe ich beste Erinnerungen an diese Strecke, schließlich konnte ich dort 2007 meinen Titelgewinn in der 250er-Klasse perfekt machen. Der Kurs ist lang und modern, doch das Wetter kann ein Problem darstellen. Es kann sehr heiß sein und auch der Regen könnte uns Schwierigkeiten bereiten. 2009 war es sehr verrückt mit den Niederschlägen", erläutert Lorenzo rückblickend.

"Damals musste ich von ganz hinten ins Rennen gehen. Ein trockenes Rennen wäre mir in diesem Jahr wesentlich lieber", sagt der WM-Spitzenreiter und hält abschließend fest: "Das Team und ich werden so konzentriert wie eh und je fortfahren. Wir werden ab Freitag richtig hart arbeiten, um unser Ziel - das Podium oder den Sieg - zu erreichen. Wir hoffen auf das bestmögliche Ergebnis."

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