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Andrea Dovizioso möchte auch in Sepang jubeln dürfen und ist sehr optimistisch... © Repsol

Dani Pedrosa wird sich vermutlich schonen, doch Andrea Dovizioso ist erpicht darauf, beim Rennen der MotoGP in Malaysia erneut zu glänzen

Es war ein Wochenende mit Licht und Schatten für Honda: In Motegi brach sich Dani Pedrosa im Training das Schlüsselbein, während Andrea Dovizioso sein Bike erst auf die Pole-Position stellte und anschließend den zweiten Platz erreichte. In Sepang wird der Italiener aber wohl als Honda-Solist auftreten, denn aller Wahrscheinlichkeit nach muss Pedrosa diesen Grand Prix auslassen.

Dies bestätigt der spanische Rennfahrer wenige Tage vor dem Malaysia-Auftritt der MotoGP: "Ich habe noch immer einen steifen Hals und auch mein Rücken ist noch nicht wieder richtig beweglich. Das Ziel ist, in Australien in den Rennbetrieb zurückzukehren. Es gibt eine kleine Möglichkeit, schon in Malaysia wieder am Start zu sein, doch das realistische Ziel ist Australien", sagt Pedrosa.

"Ich hatte am Mittwoch eine weitere Untersuchung, die aufzeigte, dass das Metallband auf meinem Schlüsselbein gut fixiert wurde und dass die Fortschritte seit der Operation sehr gut sind", gibt der 25-Jährige zu Protokoll und fügt hinzu: "Mein Zustand hat sich in den vergangenen beiden Tagen sehr verbessert und ich betreibe mit meinem Physiotherapeuten bereits passive Rehabilitierung."

"Noch kann ich den Arm zwar nicht aus eigener Kraft bewegen, aber durch Massage geht es langsam aber sicher besser", erläutert Pedrosa. "Sehr schade, dass das nun ausgerechnet jetzt passieren musste, wo wir im Hinblick auf unsere Ergebnisse doch einen so guten Lauf hatten. Nun müssen wir aber einfach damit umgehen", hält der aktuelle WM-Zweite fest. Anders Teamkollege Dovizioso.

Der 24-Jährige platzt geradezu vor Selbstvertrauen und möchte sich erneut beweisen: "Ich freue mich sehr auf das Rennen von Malaysia. Wir reisen in starker Form dorthin", meint Dovizioso. "In Motegi erzielten wir nicht nur ein sehr wichtiges Podium, sondern konnten darüber hinaus am kompletten Wochenende eine gute und konstante Geschwindigkeit aufweisen - in jeder Session."

"Außerdem sind uns Fortschritte mit der Elektronik des Bikes und beim Setup gelungen. In Sepang dürften wir also in einer besseren Verfassung sein als noch in Motegi. Die Leistung der vergangenen Woche resultiert aus viel harter Arbeit und war kein Zufall", sagt der Italiener. "In Malaysia können wir noch besser abschneiden. Ich mag diese Strecke und sie zählt zu meinen Lieblingskursen."

"In allen Rennklassen habe ich dort stets prima abgeschnitten - 2008 erzielte ich dort mein erstes Podium in der MotoGP. Sepang gefällt mir deswegen so gut, weil es eine 'komplette' Rennstrecke ist. Es ist eine Kombination aus schnellen und langsamen Abschnitten und die große Breite des Kurses erlaubt unterschiedliche Linien. Ich bin sehr zuversichtlich, ein weiteres gutes Wochenende zu haben."

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