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Andrea Dovizioso kann derzeit mit der MotoGP-Spitze mithalten © Repsol

Andrea Dovizioso macht in Malaysia dort weiter, wo er in Japan aufgehört hat: Platz zwei im ersten Freien Training

Ist es die Gewissheit, auch in der kommenden Saison auf einer Werks-Honda zu sitzen, oder die Tatsache, dass ihm der momentan verletzte Dani Pedrosa nicht die Schau stehlen kann? Die Gründe für den jüngsten Formanstieg von Andrea Dovizioso sind zwar (noch) nicht bekannt. Tatsache ist aber, dass sich der Italiener ganz gut darin macht, die Honda-Werksfarben alleine hochzuhalten.

Nach seinem zweiten Platz beim Grand Prix von Japan am vergangenen Wochenende landete Dovizioso auch im ersten Freien Training zum Großen Preis von Malaysia am Freitag auf Rang zwei (2:02.833 Minuten). "Ich bin mit dem ersten Training in Sepang zufrieden, denn wir waren von Anfang an schnell", sagte der 24-Jährige.

"Die Bedingungen waren angesichts der Hitze heute wirklich extrem - noch mehr als das, was wir hier gewohnt sind. Körperlich war es also sehr anstrengend", fuhr Dovizioso fort. "Wir werden weiter an Setup-Verbesserungen arbeiten und an der Elektronik Anpassungen vornehmen, um die Stabilität am Vorderrad beim Bremsen zu erhöhen."

An anderer Stelle scheint der Honda-Pilot allerdings schon am Limit angekommen zu sein. "Ich denke, dass wir das Maximum der Reifen unter diesen Bedingungen gesehen haben", meinte er. "Ich werde also versuchen, meinen Fahrstil anzupassen, um die Rundenzeiten morgen weiter zu verbessern."

"Das war ein positiver Start für Andrea, er scheint für den Grand Prix gut in Form zu sein", sagte Teammanager Toshiyuki Yamaji. "Dani ist zuhause und erholt sich. Für uns fühlt es sich etwas komisch an, dass auf seiner Seite der Garage nichts passiert. Das ganze Team wünscht ihm eine schnelle Genesung."

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