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Startplatz zwei: Nicky Hayden überraschte alle - sich selbst eingeschlossen © Ducati

Überraschungen bei Ducati: Während Nicky Hayden von der eigenen Leistung begeistert ist, ärgert sich Casey Stoner über Startplatz fünf

Eigentlich hatten alle MotoGP-Experten in Malaysia mit Casey Stoner in der ersten Startreihe gerechnet. Doch am Ende war es nicht der Australier, der hauchdünn die Pole-Position verpasste, sondern Nicky Hayden. Der US-Amerikaner fuhr wie aus dem Nichts viereinhalb Minuten vor dem Ende der Qualifikation am Samstagnachmittag eine neue Bestzeit, wurde aber in der letzten Minute noch von Jorge Lorenzo auf Platz zwei verdrängt.

"Das ist eine kleine Überraschung, ich hatte nicht erwartet, heute in der ersten Reihe zu stehen", sagte Hayden. "Wir haben die Pole-Position nur um ein Zehntel verpasst, aber es soll sich niemand Mitleid mit uns haben, wir sind ziemlich happy. Die Runde selbst war offensichtlich gut. Ich denke nicht, dass ich noch mehr aus mir oder dem Motorrad hätte herausholen können."

Das erste Freie Training am Freitag schloss Hayden noch als 15. ab. Eine Rückkehr zu der Abstimmung, die Ducati bei den Wintertests in Sepang verwendet hatte, brachte die Wende zum Besseren. "Auch wenn die Rundenzeiten heute morgen nicht gepasst haben, habe ich den Jungs gesagt, dass sie nicht zu viel am Bike verändern sollen. Ich fühlte mich wohl und wusste, dass ich mich allein durchs Fahren würde verbessern können."

Ähnlich überraschend wie Haydens Leistungssteigerung war auch Stoners fünfter Platz - wenn auch in negativer Hinsicht. "Ich bin etwas enttäuscht, wie das Qualifying heute gelaufen ist", gab der künftige Honda-Pilot zu. "Als wir auf die weichere Reifenmischung gewechselt sind, um eine Qualifying-Runde hinzulegen, haben wir das Gefühl komplett verloren. Hinten gab es keinerlei Traktion und gleichzeitig drückte es vorne."

So sei kein besserer Startplatz möglich gewesen. "Wir konnten nicht die Rundenzeit fahren, die wir wollen, oder die wir verdienten", meinte Stoner. "Aber wir wissen, dass unser Tempo höher ist als das der Jungs vor uns in der Startaufstellung. Also sehen wir zu, dass wir im Rennen an ihnen vorbeikommen."

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