vergrößernverkleinern
Valentino Rossi möchte die Saison mit Yamaha zu Ende fahren © Yamaha

Valentino Rossi freut sich über seinen 46. Rennsieg mit Yamaha und gratuliert Jorge Lorenzo zum Gewinn der Meisterschaft

Jorge Lorenzo mag der neue MotoGP-Weltmeister sein, doch eines hat der entthrone Champion Valentino Rossi mit seinem Sieg in Malaysia erreicht: Durch seinen 46. Grand-Prix-Erfolg mit Yamaha lenkte er zumindest einen Teil der Aufmerksamkeit auf sich. "Ich denke, dass ich diesen Sieg verdiene. Nach den Verletzungen zurückzukommen, war nicht leicht", sagte Rossi auf der anschließenden Pressekonferenz.

"Wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren, speziell bei diesem Rennen, ist für mich sehr wichtig", fuhr der Italiener fort. "Das macht mich sehr, sehr glücklich. Dies war der 46. Sieg mit Yamaha, es war also ganz wichtig, ich musste es versuchen. Ich wusste heute nach dem Warmup, dass ich es schaffen kann, denn ich hatte eine gute Pace."

"Ich bin dann aber denkbar schlecht gestartet und war in der ersten Runde nur Elfter", erklärte Rossi. "Aber ich habe sofort gemerkt, dass ich eine gute Pace hatte. So habe ich mich Runde für Runde zurückgekämpft. Wie in Motegi hat 'Dovi' nie aufgegeben und ich musste wirklich alles geben. Ich bin sehr glücklich und muss dem gesamten Team für den großartigen Job, den sie gemacht haben, danken. Ich danke Yamaha für die sieben Jahre."

Rossi vergaß nicht, seinem Rivalen Lorenzo Anerkennung zu zollen. "Ich muss Jorge zur Meisterschaft gratulieren. Er verdient es, denn er ist ein großer Champion. Wir werden in Zukunft noch große Kämpfe haben", war sich der Rennsieger sicher, der in der kommenden Saison für Ducati starten wird.

Zuletzt gab es Gerüchte, wonach Rossi seine Saison nach dem Grand Prix von Malaysia vorzeitig beenden würde. Dem sei aber nicht so. "Mein Plan ist es, die Saison zu Ende zu fahren und dann, sofern es mir Yamaha erlaubt, die Ducati am Dienstag und Mittwoch nach dem letzten Rennen in Valencia zu testen", so Rossi. Unmittelbar danach werde er sich einer Operation an der nach wie vor lädierten Schulter unterziehen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel