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Álvaro Bautista fuhr in Sepang erneut auf den fünften Platz © Suzuki

Ein Elektronik-Defekt stoppt Loris Capirossi früh - Álvaro Bautista fährt in Malaysia auf Platz fünf und ist zufrieden

Loris Capirossi ist in jüngster Zeit vom Pech verfolgt. Nach seinem Sturz in Misano und dem verletzungsbedingten Fehlen in Alcañiz, stürzte der Routinier im Training zum Grand Prix von Malaysia erneut und prellte sich den rechten Fuß. Trotz der Schmerzen nahm "Capirex" am Rennen teil, wurde aber schon nach wenigen Runden von einem Elektronik-Defekt gestoppt.

"Ich weiß wirklich nicht, was ich heute sagen soll", meine der Italiener. "Ich bin einfach so enttäuscht. Die Dinge, die uns ständig passieren, verdienen wir einfach nicht. Aber wir werden weitermachen und hoffen, dass das Glück sehr bald zu uns zurückkehrt." Teammanager Paul Denning gingen angesichts dieser Pechsträhne ebenfalls die Erklärungen aus.

"Ich weiß nicht, ob vielleicht jemand irgendwo eine Loris-Voodoopuppe hat, welche diese unglaubliche Pechsträhne verursacht", sagte Denning. "Wenn das so ist: Bitte weglegen! Er gibt immer hundert Prozent und verdient bei den letzten drei Grand Prix ein gutes Ergebnis, um in dieser schwierigen Saison ein versöhnliches Ende zu schaffen."

Álvaro Bautista war nach seinem fünften Platz dagegen happy. "Der Start war nicht so schlecht, aber in der zweiten Kurve musste ich das Bike aufrichten, da ein paar andere Fahrer innen vorbeigingen. Runde für Runde überholte ich andere Fahrer und zur Rennmitte schlossen wir zu Simoncelli auf. Als ich sah, dass Spies an Marco vorbeiging und davonzog, wusste ich, dass ich an ihm vorbei musste."

Anschließend lieferte sich der Spanier einen engen Zweikampf mit Simoncelli. "Ich verlor etwas Zeit und auch eine Position, aber ich kam an ihm und Aoyama vorbei", fuhr Bautista fort. "Als ich Fünfter war, war Spies schon ziemlich weit weg und es war schwierig, ihn einzuholen. Wir kamen nur 15 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel - das zeigt, dass wir uns verbessern."

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