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Lokalmatador Casey Stoner wird auf Phillip Island von vielen Fans angefeuert © Ducati

Casey Stoner ist auf der Ducati in Australien ungeschlagen - Durch die Fortschritte der letzten Wochen ist er ein heißer Sieganwärter

Der Australier Casey Stoner war zuletzt in guter Form. Seine beiden Siege in Aragón und Motegi waren die ersten der Saison für Ducati. In Sepang rutschte der 24-Jährige aber in der ersten Runde aus. In Phillip Island werden ihm die heimischen Fans ganz speziell die Daumen drücken, was sich in den vergangenen drei Jahren auch ausgezahlt hat, denn mit der Ducati ist Stoner in Australien ungeschlagen.

"Es ist schön in einer Umgebung zu sein, in der man sich wohl fühlt. Wir reisen sehr viel, weshalb praktisch jede Rennstrecke unsere Heimat ist", so Stoner. "Dieses Rennen fühlt sich deshalb nicht so anders an. Natürlich ist es eines der cooleren Rennen. Es ist schön, nicht dauernd zu schwitzen und extrem hart zu arbeiten, denn auf dieser Strecke ist es etwas einfacher. Die schnellen Kurven sind der beste Teil."

"2007 war es nach dem Titelgewinn sehr schön hierher zu kommen. In den letzten beiden Jahren ging es darum, nach schlechten Resultaten davor wieder aufzuholen. Hoffentlich schaffen wir wieder etwas Ähnliches. Wenn ich mir die verbleibenden drei Rennen ansehe, dann sollten wir schnell auf Geschwindigkeit kommen."

"Vor drei Rennen hätte es für Phillip Island nicht gut ausgesehen, denn unser Motorrad hat für diese Streckencharakteristik praktisch nicht funktioniert", schildert Stoner. "Wir werden sehen wie es läuft, aber in meiner Saison geht es schon lange darum, die Rennen zu genießen und das Beste zu geben und nichts unversucht zu lassen."

Die Weltmeisterschaft ist zwar entschieden, doch um Platz drei ist es extrem spannend. Valentino Rossi, Andrea Dovizioso und Stoner liegen innerhalb von drei Punkten. Wie bewertet der Australier seine Chancen? "Am letzten Wochenende hatten wir nicht das Rennen, das wir erwartet haben. Wenn man sich die Rundenzeiten ansieht, dann hätten wir eine Chance auf den Sieg gehabt."

"Auf den verbleibenden drei Strecken hatten wir gute Erfolge in den vergangenen Jahren. Wir werden sehen wie es läuft. Es ist schön, wieder hier zu sein und auf dieser Strecke zu fahren. Leider bin ich mit der Wettervorhersage nicht ganz glücklich." Für das gesamte Wochenende ist Regen angesagt. Die Temperaturen werden knapp über zehn Grad liegen.

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