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Valentino Rossi hat im Jahr 2005 zum letzten Mal auf Phillip Island gewonnen © xpb.cc

Valentino Rossi will auf Phillip Island an seine Sepang-Form anknüpfen - Die Schulter sollte bei den kühleren Temperaturen kaum Probleme bereiten

Superstar Valentino Rossi hat sich in Sepang nach einer schwierigen Saison ganz an der Spitze zurückgemeldet. Nach dem Start war der Yamaha-Pilot nur Elfter, kämpfte sich anschließend durch das Feld und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Diese Form wird der Italiener auch in Australien brauchen, denn in der WM ist ein harter Dreikampf um Platz drei im Gange. Rossi hat drei Rennen vor Saisonende einen Zähler Vorsprung auf Casey Stoner und zwei auf Andrea Dovizioso. Alles ist möglich.

Speziell der Australier ist bei seinem Heimrennen stark, denn er hat in den vergangenen drei Jahren jeweils gewonnen. Rossi hat ihm bereits die Favoritenrolle zugeschoben. Trotzdem ist er guter Dinge: "Die Strecke ist großartig. Es ist ganz anders als die übrigen Kurse. Es ist hier sehr schnell und wichtig, die richtigen Linien zu treffen."

"Wenn das Wetter gut ist, dann gehört es zu den besten Pisten überhaupt. Die Strecke liegt nahe am Ozean und ist deshalb auch sehr schön anzusehen. Wir müssen das Wetter abwarten. Es ist hier immer schwierig, die Balance zwischen den schnellen und langsamen Kurven zu finden, aber auch der Umgang mit den Reifenflanken ist nicht leicht. Es ist eine knifflige Strecke und man muss ihr Geheimnis kennen. Die Rennen sind immer großartig, speziell in der MotoGP."

Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter der angeschlagenen Schulter. In der Hitze von Sepang hat es zum Sieg gereicht, auf Phillip Island ist es hingegen viel kühler. "Nach zwei Rennen in Folge habe ich etwas gelitten", so Rossi. "Jetzt steht der dritte Grand Prix an. Ich weiß aber nicht, was mich erwarten wird. Auf dem Papier sieht es möglich aus, dass ich fahren kann. Wir müssen aber abwarten. Diese Strecke ist auch bei den Richtungswechseln anspruchsvoll, aber es gibt keine harten Bremspunkte. Ich glaube, ich kann wie in Malaysia zu 100 Prozent fahren."

Mit dem Sieg zuletzt hat Rossi endgültig den Weg zurück gefunden, der nach seinen Verletzungen in diesem Jahr sehr steinig war. "Es war ein unglaublicher Tag. Wir konnten im Warmup die Abstimmung verbessern und ich drehte die schnellsten Runden. Das war lange nicht mehr der Fall. Für das Rennen hatte ich ein gutes Tempo. Unglücklicherweise war der Start sehr schlecht, aber ich hatte ein gutes Gefühl für das Motorrad. Ich war sehr schnell, konnte überholen und es war bis zur letzten Runde ein großer Kampf. Das war sicher das beste Rennen meiner Saison."

Noch steht weiterhin nicht fest, ob Rossi bereits im November für Ducati testen darf. "Nein, es gibt diesbezüglich noch keine News", sagt der Italiener vor dem Australien-Wochenende.

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