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Jorge Lorenzo ist nach seinem WM-Triumph immer noch total happy © Bridgestone

Jorge Lorenzo unterstreicht mit seiner Bestzeit am Freitag seine Fähigkeiten im Regen - Valentino Rossi geht es ruhig an

Die MotoGP wurde vom Wetterumschwung in Australien von Donnerstag auf Freitag im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischt. Lausige zehn Grad Celsius, dazu viel Regen und heftige Windböen - die Freien Trainings der drei WM-Klassen mussten um zwei Stunden verschoben werden, da zunächst viel zu viel Wasser auf der Rennstrecke von Phillip Island stand.

Als der Regen etwas abnahm, ging es dann doch noch los und der neue MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo sicherte sich die Tagesbestzeit in der "Königsklasse": 1:41.146 Minuten. "Heute war der erste Tag auf dem Motorrad seitdem wir den Titel gewonnen haben und ich bin immer noch sehr glücklich", sagte der Spanier.

Die in dieser Saison verbleibenden drei Rennwochenenden möchte Lorenzo dazu nutzen, um sich schon auf die kommende Saison vorzubereiten. "Wir können jetzt nicht aufhören, wir müssen weitermachen und dieses Saison so gut wie möglich zu Ende bringen", erklärte der Champion. "Wir arbeiten für die Zukunft."

Mit den äußeren Bedingungen kam Lorenzo am Freitag gut zurecht. "Ich bin sehr froh, um Regen so schnell zu sein, denn das war nicht immer so", meinte der Yamaha-Pilot. "Aber wir müssen vorbereitet sein, denn es könnte ein anstrengendes Wochenende werden. Ich würde gerne im Trockenen fahren, aber wir müssen abwarten und sehen, was passiert."

Lorenzos scheidender Teamkollege Valentino Rossi begnügte sich mit Rang sieben (1:42.626). "Das Wetter ist unglaublich und es war hart an der Grenze dessen, bis wohin man heutzutage mit Motorrädern Rennen fahren kann", sagte der Italiener. "Ich hoffe, dass es morgen besser wird, aber es sieht nicht so vielversprechend aus."

Rossi war mit seinem Regen-Setup zufrieden. "Ich fühlte mich auf dem Motorrad ganz gut, wollte aber unter diesen Bedingungen nicht zu hart pushen", erklärte der neunmalige Weltmeister. "Ich denke, dass wir uns noch weiter steigern können, aber wir müssen abwarten, wie das Wetter morgen sein wird. Wir hoffen auf Sonne."

Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg sprach von einem "wichtigen Training", bei dem man viel über die eigene Abstimmung erfahren habe. Rossis Teammanager Davide Brivio gab zu, das ideale Setup noch nicht gefunden zu haben. "Wir haben viele verschiedene Sachen ausprobiert", sagte Brivio.

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