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Álvaro Bautista kam nicht dazu, seine Setup-Änderung zu evaluieren © Suzuki

Das Suzuki-Werksteam schlägt sich beim verregneten Auftakt auf Phillip Island mehr schlecht als recht - Platz zehn für Loris Capirossi

Der Regen über dem Süden Australiens brachte am Freitag nicht nur den Zeitplan für die Zuschauer an der Rennstrecke von Phillip Island und vor den Fernsehern auf der ganze Welt durcheinander, sondern natürlich auch für die MotoGP-Teams selbst. "Es war ein anstrengender Tag, denn bis kurz vor vier Uhr wussten wir nicht, was wir tun würden", sagte Loris Capirossi.

Der Suzuki-Pilot fand sich dann aber doch noch ganz gut zurecht und beendete das erste Freie Training auf Platz zehn (1:43.984 Minuten). "Die Bedingungen waren am Anfang etwas verrückt", meinte der Italiener. "Nicht, weil es nass war, sondern weil die Luft und die Strecke so kalt waren. Es war schwierig, die Reifen aufzuwärmen. Und da es so kalt war, ging es mir noch schlechter als in Sepang vergangene Woche."

Capirossi laboriert seit einem Sturz im zweiten Freien Training von Malaysia an einer schweren Fußprellung. "Man muss sich hier sehr viel bewegen und es gibt viele enge Kurven, die meinen Fuß zusätzlich belasten, wenn ich meinen Körper bewege. Das bereitet mir etwas Schmerzen", gab der Routinier zu, der davon abgesehen mit dem Verlauf der ersten Session zufrieden war.

Für Álvaro Bautista war es aufgrund der Verschiebung des Zeitplans "ein merkwürdiger Tag". Als es dann losging, habe er versucht, so viele Kilometer wie möglich im Nassen abzuspulen. "Ich hatte kein Gefühl für die Strecke, ich schwamm mehr herum. Also kam ich in die Box und ließ einiges verändern", sagte der MotoGP-Rookie.

Als er wieder auf die Strecke zurückkehrte, begann die Ideallinie abzutrocknen. "Das war schade, denn so konnten wir nicht feststellen, ob die Modifikationen richtig oder falsch waren", meinte Bautista. Trotzdem sei es gut gewesen, einmal die Gelegenheit gehabt zu haben, im Nassen fahren zu können.

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