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Jorge Lorenzo hatte Schwierigkeiten mit dem starken Wind auf Phillip Island © Yamaha

Während sich Jorge Lorenzo vom Wetter ausgebremst fühlt, klagt Valentino Rossi Aleix Espargaró an

Nach dem Gewinn des WM-Titels möchte Jorge Lorenzo bei den verbleibenden Rennen in dieser Saison befreit angreifen und noch möglichst viele Einzelerfolge feiern. In der Qualifikation zum Grand Prix von Australien hatte allerdings Lokalmatador Casey Stoner die Nase vorn, Lorenzo musste sich mit Startplatz zwei begnügen (1:30.775 Minuten). "Ich wollte heute die Pole, aber das Wetter und Casey haben mich gestoppt - er ist hier so schnell", sagte der neue Champion.

Die Witterungsbedingungen - sporadisch einsetzende Regenschauer und mitunter starke Windböen - seien ein Risikofaktor gewesen, meinte Lorenzo, der anfügte: "Es war manchmal schwierig, auf dem Motorrad sitzen zu bleiben." Doch der zweite Startplatz sei ebenfalls eine gutes Ergebnis. "Ich bin mit meinem Renntempo zufrieden. Das ist für mich hier ungewohnt, denn ich bin auf dieser Strecke in der MotoGP nie besonders stark gewesen."

Valentino Rossi qualifizierte sich dagegen nur für den achten Startplatz (1:31.627 Minuten). "Ich hatte heute wirklich kein Glück, denn bei jedem der weicheren Reifen hatte ich Probleme - immer wenn ich dachte, ich könnte mich ein bisschen verbessern", sagte der entthronte Champion. "Zuerst war es Espargaró, dann Haydens Motorrad auf der Strecke und dann begann es zu regnen."

Rossi erwartet ein anstrengendes Rennen. "Unser Renntempo ist nicht so stark und wir haben noch nicht das richtige Setup. Wir müssen heute Abend und morgen früh hart arbeiten, um uns zu verbessern", fuhr der Italiener fort. "Die Bedingungen sind nicht gut. Das ist schade, denn dies ist eine fantastische Strecke. Aber man kann sie bei dieser Kälte nicht genießen, da es zu lange dauert, bis die Reifen die richtige Temperatur haben."

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