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Bei Gresini konnte wieder einmal nur Marco Simoncelli überzeugen © Honda

Marco Simoncelli erobert sich als Vierter einen grandiosen Platz in der zweiten Startreihe, Marco Melandri im Australien-Qualifying Zehnter

Marco Simoncelli war wieder einmal der Pilot, der im Gresini-Lager zeigen konnte, was mit der Kunden-Honda möglich ist. Der italienische MotoGP-Rookie markierte im Qualifying auf Phillip Island die viertbeste Zeit und war somit mit Abstand schnellster Mann auf einer RC212V. "Ich bin glücklich. Zuletzt war ich oft in der dritten Reihe und heute hätte es fast sogar für die erste Startreihe gereicht", sagt Simoncelli.

In 1:31.402 Minuten war der Lockenkopf nur 0,016 Sekunden langsamer als der drittplatzierte Ben Spies. "Ich muss ehrlich zugeben, dass Spies schneller ist. Wir selbst haben aber einen guten Schritt gemacht und müssen uns nun auf das Rennen konzentrieren. Der Wind war heute echt ein Problem. Ich war auf meiner schnellen Runde hinter Stoner und weiß wirklich nicht, wie er so dermaßen schnell sein kann."

Teamkollege Marco Melandri hatte im Gresini-Duell wieder einmal das Nachsehen. Er lag fast eine Sekunde hinter Simoncelli zurück und platzierte sich auf Rang zehn. "Wieder einmal ein furchtbarer Tag", bringt es der erfahrene MotoGP-Pilot auf den Punkt. "Wir arbeiten, aber es geht nicht einen Hauch voran. Wir haben so viele Probleme, sodass ich mir das Saisonende schon herbeiwünsche", erklärt Melandri frustriert.

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