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Nur Platz vier: Nicky Hayden hätte Valentino Rossi gerne geschlagen © Ducati

Nicky Hayden kämpft mit Valentino Rossi um Platz drei und verliert - Der US-Amerikaner übt harsche Selbstkritik

Es war das Duell des Rennens auf Phillip Island: Nicky Hayden klebte rundenlang an Valentino Rossis Hinterrad, der Kampf um Platz drei schien vollkommen offen zu sein. Drei Runden vor Schluss quetschte sich der US-Amerikaner an seinem künftigen Teamkollegen vorbei, doch in der Schlussrunde konterte Rossi geschickt und ließ Hayden ganz knapp hinter sich.

"Es war ein guter, harter Zweikampf und ich bin sehr enttäuscht, dass ich ihn verloren habe", gab Hayden zu. "Es wäre viel cooler gewesen, wenn es um den Sieg gegangen wäre, aber mit Valentino Rossi zu kämpfen, ist nie leicht. Ich möchte nicht rumheulen und sagen, 'vielleicht hätte ich dieses oder jenes tun sollen', denn die Quintessenz ist, dass ich Vierte wurde, ich wurde besiegt."

Hayden ging mit sich selbst hart ins Gericht. "Ich bin traurig, denn ich mag diese Strecke sehr, fühlte mich gut und Rossi in der letzten Runde zu schlagen wäre für mich wirklich toll gewesen. Ich habe das Gefühl, das Team heute im Stich gelassen zu haben, denn sie haben mir das Motorrad gegeben, um den Job zu erfüllen und ich habe es nicht hingekriegt."

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