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Die Ducati-Fans freuen sich schon auf die Ankunft von Valentino Rossi © Ducati

Bei Ducati hat man sich auf die vorzeitige Rossi-Freigabe seitens Yamaha verlassen: "Das Material ist für Valencia vorbereitet"

Die erfolgreiche Ära von Valentino Rossi bei Yamaha hätte beinahe einen faden Beigeschmack bekommen. Lange Zeit war unklar, ob der italienische Superstar von den Japanern bis zum Jahresende "gefesselt" wird. Rossi fragte früh bei seinem bisherigen Arbeitgeber an, ob dieser ihm einen vorzeitigen Ausstieg und somit den Ducati-Test im Anschluss an das Saisonfinale in Valencia ermöglichen könnte.

Auf eine Antwort mussten die Beteiligten lange warten. Erst am vergangenen Samstag bekam Rossi von den Yamaha-Verantwortlichen grünes Licht. "Wir hatten damit gerechnet, weil wir seit Monaten ein tolles Verhältnis zu Yamaha, speziell zu Lin Jarvis haben", sagt Ducati-MotoGP-Chef Alessandro Cicognani in der 'Gazzetta dello Sport'.

Angesichts der Testbeschränkungen in der MotoGP hatte niemand erwartet, dass Yamaha seinem Superstar zum Abschied Steine in den Weg legen könnte. "Wir haben unsere Arbeit immer so fortgeführt, als würde dieser Tests schon feststehen", erklärt Ducati-Teamchef Vittoriano Guareschi. "Das Material für Valencia ist also vorbereitet." Ducati wird "Screamer"- und "Big Bang"-Motoren im Gepäck haben.

Rossi und Nicky Hayden sollen am Montag nach dem letzten Saisonrennen erstmals Tuchfühlung mit der Ducati GP11 für die kommende Saison aufnehmen. "Das Bike ist nicht großartig anders als das diesjährige", so Guareschi. "Ich selbst bin noch nicht gefahren, aber Franco Battaini hat letzte Woche erfolgreich getestet. Wie Honda sind auch wir immer auf Speed scharf. Rossi und Hayden können wählen, welchen Motor sie lieber fahren wollen. Es gibt verschiedene Versionen, zwei oder sogar drei..."

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