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Der Brite Cal Crutchlow hat erstmals die MotoGP-Yamaha getestet © Yamaha

In Japan hat Cal Crutchlow erstmals die MotoGP-Yamaha getestet - Die Unterschiede zur Superbike-Maschine sind gravierend

Das MotoGP-Abenteuer für Cal Crutchlow hat begonnen. Auf der Yamaha-Teststrecke in Fukuroi in Japan hat der Brite erstmals die M1 getestet. Das Wetter spielte an den eineinhalb Tagen nicht ganz mit, dafür konnte der 24-Jährige die Regenreifen von Bridgestone probieren. Dabei hatte er die Beobachter vor Ort mit seinem Speed beeindrucken können. Einige Runden konnten auch unter trockenen Bedingungen absolviert werden. Somit hat Crutchlow auch einen ersten Eindruck der Slicks und der Karbonbremsen erhalten. Zudem simulierte er einige Starts mit der Startautomatik.

Es war das erste Mal überhaupt, dass Crutchlow auf einer MotoGP-Maschine gefahren ist. "Die M1 fühlt sich viel kleiner an, im Vergleich zur R1", lautet der erste Eindruck des Supersport-Weltmeisters von 2009. "Trotzdem finde ich die Fahrposition angenehmer als auf dem Superbike. Es gibt sehr viel Kraft, aber sie fühlt sich brauchbar an. Bei der Leistungsabgabe fühlt sie sich ganz anders zu einem Motorrad an, das auf einer Straßenmaschine basiert."

"Im Nassen sind wir mit den ganz normalen Stahlbremsen gefahren, aber als es dann aufgetrocknet hat, habe ich die Karbonbremsen probiert. Das war sehr cool. Ich habe mich damit recht gut anfreunden können. Das Chassis ist sehr steif und man kann sehr leicht die Richtung wechseln."

"Die Elektronik ist auch ganz anders, noch viel fortgeschrittener als der hohe Level, den ich aus der Superbike gewohnt bin. Es war schade, dass das Wetter nicht so toll war, weshalb ich nicht das volle Potenzial aus dem Motorrad herausholen konnte. Ich freue mich schon sehr auf die Tests in Valencia, wo ich wieder aufsteigen werde und die Maschine gescheit fahren werde."

Die Tests in Valencia finden nach dem MotoGP-Saisonfinale am 9. und 10. November statt. Crutchlow wird sich dort erstmals mit der Elite der Königsklasse messen. 2011 ist der Brite Teamkollege von Colin Edwards bei Tech 3.

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