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Hiroshi Aoyama war der einzige Fahrer, der es im heftigen Regen probierte © Honda

Der Regen macht einen Trainingsbetrieb für die MotoGP-Stars in Estoril am Freitagvormittag unmöglich: Carlos Checa wird herzlich begrüßt

Die Zuschauer in dicke Regejacken gehüllt, die Bikes in den Garagen und die Müdigkeit in vielen Gesichtern. Die MotoGP erlebte einen nutzlosen Vormittag in Estoril. Starker Regen machten Fahrten im ersten Freien Training nahezu unmöglich, daher hielt sich die Action auf der portugiesischen Strecke in Grenzen. Einzig Hiroshi Aoyama und Carlos Checa absolvierten gezeitete Umläufe.

Der japanische Interwetten-Honda-Pilot probierte es zu Beginn der Session immerhin fünf Runden lang. Doch Aoyama rutschte nur herum, es war eher Surfen als Fahren. Nach vier Runden zeigte der Japaner bereits deutlich sichtbar mit dem Daumen nach unten, drehte anschließend noch eine Runde für die wenigen Fans an der Strecke und stellte seine Honda dann in der Garage ab.

MotoGP-Rückkehrer Carlos Checa konnte kaum Tuchfühlung mit der Pramac-Ducati aufnehmen, die er bis Saisonende vom verletzten Mika Kallio überbimmt. Der erfahrene Spanier drehte zu Beginn eine Erkundungsrunde, quatschte anschließend mit vielen alten Weggefährten in der Box, wurde unter anderem herzlich von Loris Capirossi begrüßt und tauschte sich anschließend mit dem Team aus. Erst in der letzten Minuten drehte Checa noch einmal einen einzigen Umlauf.

Héctor Barbéra (Aspar-Ducati) und Aleix Espargaró (Pramac-Ducati) zeigten sich zu Anfang der Session jeweils kurz auf der Bahn, brachen ihre Versuche jedoch sofort ab. Für alle anderen Piloten gab es Freizeitprogramm: Valentino Rossi gähnte und täuschte ein Nickerchen vor, Dani Pedrosa schonte seine lädierte Schulter und Marco Simoncelli spielte mit seinen Gresini-Technikern Karten. Es besteht die Hoffnung, dass die Bedingungen im Nachmittagstraining besser sein werden.

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