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Loris Capirossi war mit seinem Training in Estoril recht zufrieden © Suzuki

Loris Capirossi erlebte den Regen am ersten Estoril-Tag als Last, Álvaro Bautista mit heftigem Abflug am Nachmittag: "Ich konnte nichts mehr machen"

Suzuki erlebte einen soliden ersten Tag in Portugal. Im ersten Freien Training am Vormittag ließ der starke Regen zwar keine Fahrten zu, aber am Nachmittag konnte vor allem Loris Capirossi ordentliche Zeiten markieren. Der Italiener landete schließlich auf Rang zehn, sein Teamkollege Álvaro Bautista wurde nach einem heftigen Crash 16.

"Es war okay, wenn man sich anschaut, wie es heute Morgen zuerst aussah", meint Capirossi mit Blick auf den Trainingstag. "Als ich den Regen sah, wurde ich etwas ärgerlich, denn ich arbeite bei nasser Bahn immer sehr auf dem Bike. Das hätte meinem Fuß sicherlich nicht gut getan. Letztlich war das Gefühl aber gar nicht mal so schlecht, zumindest deutlich besser als in Australien."

Er habe während des Nachmittagstrainings erhebliche Fortschritte verzeichnen können, so der Suzuki-Haudegen. "Ich bin zwar nur Zehnter, aber ich bin mit dem Abstand zu den Topleuten ganz zufrieden. Als die Bedingungen am Ende bestens waren, wurden gerade ein paar Sachen am Bike verändert. Es lohnte sich dann nicht mehr, noch einmal herauszufahren - es wäre zu riskant gewesen. Ich hoffe auf ein positives Wochenende, wir brauchen es dringend!"

Für Bautista fing das Wochenende negativ an. Zwar steigerte sich der Spanier im Verlauf der Session, aber er übertrieb es auch. Mit einem gewaltigen Highsider endete die Fahrt, verletzt wurde Bautista nicht. "Ich hatte zu Beginn das Gefühl, ich hätte am Kurveneingang nicht genug Grip. Trotzdem habe ich es Runde für Runde immer etwas schneller versucht. Irgendwann war es dann zu viel, das Heck ging weg und ich konnte nichts mehr machen. Wichtig ist, dass ich okay bin. Morgen passt der Grip hoffentlich."

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