vergrößernverkleinern
Training in Portugal. Jorge Lorenzo war wieder einmal vor Valentino Rossi © Yamaha

Der erste Trainingstag in Estoril verlief für die Yamaha-Werksmannschaft nach Wunsch: Ab sofort soll bitteschön es trocken bleiben

Jorge Lorenzo ist als neuer Weltmeister von der Asienreise nach Europa zurückgekehrt und zeigte sich sofort standesgemäß. Der Yamaha-Pilot markierte am Freitagnachmittag die beste Rundenzeit des Tages und blickt nun optimistisch auf den weiteren Verlauf des Grand-Prix-Wochenendes. "Ich liebe diese Strecke, habe hier meine beiden MotoGP-Rennen gewinnen können", so der Mallorquiner.

"Leider war das Wetter am Morgen schlimm, man konnte wirklich nicht fahren", meint Lorenzo. "Auch am Nachmittag war es noch schwierig. Bei sehr viel Wasser auf der Strecke musste man äußerst vorsichtig sein. Ich hatte dennoch ein gutes Gefühl und konnte immer weiter zulegen. Als am Ende die Bedingungen am besten waren, gelang mir eine gute Runde, die mich an die Spitze brachte."

Lorenzo war in 1:48.522 Minuten schnellster Mann des Tages. "Morgen haben wir zwei verlängerte Sessions, wir können also einige Dinge noch aufholen. Hoffen wir mal, dass es keinen weiteren Regen gibt", meint der Spanier. Teamkollege Valentino Rossi reihte sich am Freitag in 1:48.883 Minuten auf Rang drei ein. "Es war am Nachmittag ein ganz normales Regentraining. Ich bin zufrieden", so der Italiener.

"Ich war nah an der Spitze, konnte sofort gute Runden drehen und hatte ein gutes Gefühl mit dem Bike", zeigt sich Rossi gut gelaunt. "Ich verliere leider noch einige Zeit im letzten Sektor. Dort ist zu viel Bewegung im Bike. Das wollen wir für morgen abstellen. Es war wichtig, dass wir nach dem verregneten Vormittag später schnell in Gang gekommen sind."

Am Samstag bekommen die MotoGP-Piloten im Freien Training und im Qualifying jeweils 15 Minuten zusätzliche Zeit, um die verpasste Vormittagssession vom Freitag annähernd ausgleichen zu können. "Es sieht so aus, als würden wir an diesem Wochenende nicht gerade tolles Wetter bekommen. Es bleibt also nicht viel Zeit für Abstimmungsfahrten", erklärt Rossi.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel