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Nicky Hayden zeigte bei schwierigen Bedingungen eine starke Leistung © Ducati

Nicky Hayden konnte sich am Estoril-Fretag als Zweiter stark präsentieren, Casey Stoner erkennt noch reichlich Potenzial für Steigerungen

Nach dem dominanten Auftritt von Phillip Island musste sich Casey Stoner am ersten Tag in Estoril hinter seinem Teamkollegen Nicky Hayden anstellen. Der Amerikaner fuhr hinter Jorge Lorenzo auf Rang zwei, der Australier wurde Vierter. "Es hätte schneller gehen können, aber es fehlte an Grip", erklärt Stoner. "Die Traktion war jederzeit gut, aber in den Kurven gab es kaum Haftung."

"Ich hatte außerdem ein paar Probleme mit der Bremse vorne, musste mich von Kurve zu Kurve immer wieder neu darauf einstellen", meint der Ducati-Pilot, der am Saisonende zu Honda abwandern wird. "Ich bin trotzdem recht zufrieden. Bei solchen Bedingungen fühle ich mich wohl. Es sieht so aus, als könnten wir das gesamte Wochenende solches Wetter bekommen. Wir haben noch Arbeit vor uns, aber ich bin zuversichtlich."

Das deutlich fröhlichere Lächeln hatte Hayden. "Am Vormittag ging es gar nicht. Das war eher ein Fluss als eine Rennstrecke", lacht der künftige Rossi-Teamkollege. "Am Nachmittag konnten wir ein paar Dinge ausprobieren. Leider bietet die Strecke kaum Grip, vor allem am Heck ist das so - daran gilt es zu arbeiten. Die Elektronik der Ducati macht es uns bei solchen Verhältnissen recht leicht."

"Wir können das Bike im Regen gut kontrollieren. Ich war am Ende wirklich schnell im Nassen, aber leider habe ich etwas zu lange gebraucht, um dorthin zu gelangen", sagt Hayden. "Sollte es am Sonntag ein Regenrennen geben und wir sind konkurrenzfähig, dann wird es enorm wichtig sein, dass ich sofort beim Start richtig auf Tempo bin. An diesem Punkt müssen wir nun arbeiten."

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