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Jorge Lorenzo war am Samstagmorgen schnell unterwegs, aber auch im Kies © Yamaha

Jorge Lorenzo markiert im dritten Freien Training in Portugal eine deutliche Bestzeit, aber fliegt auch ab - Auch beide Ducati-Piloten im Kies

Der ansonsten oft sonnige Süden präsentiert sich zum MotoGP-Wochenende in Estoril eher regnerisch. Auch zum dritten Freien Training am Samstagvormittag gab es weitere Tropfen, die MotoGP-Stars konnten somit einzig an guten Regensetups arbeiten. Die schnellste Zeit markierte der neue Weltmeister Jorge Lorenzo, der in 1:48.853 Minuten etwas langsamer war als am Vortag.

Der Yamaha-Pilot bot sich über weite Strecken ein teaminternes Duell mit Valentino Rossi, der sich in 1:49.435 Minuten letztlich recht deutlich geschlagen geben musste. Andrea Dovizioso (Honda/1:50.007) war auf Rang drei derjenige, der im Vergleich zum Vortag wenigstens etwas zulegen konnte. Auch Lorenzo hätte sich gern noch weiter verbessert, aber der Mallorquiner übertrieb es.

In der Parabolica vor der Star-Ziel-Geraden ging Lorenzo zu schnell ans Gas und flog im hohen Bogen ab. Beim Aufschlag auf den Asphalt löste der Airbag in der Kombi aus - das große Glück des Spaniers, der sich sonst wohl am Schlüsselbein verletzt hätte. Die Session war somit vorzeitig für den Yamaha-Mann beendet. Er nahm es aber mit Humor, scherzte später mit den Technikern in der Box.

Zu Beginn der Session hatte zunächst Casey Stoner einige schnelle Umläufe gesetzt, doch der australische Ducati-Pilot flog unsanft in den Kies. Wenige Minuten später folgte auch sein Teamkollege Nicky Hayden per Motorroller in die Box. Der Amerikaner schlug sich bei einem Abflug in Kurve zwei die Hüfte an und humpelte zunächst - allzu schlimm scheint es aber nicht zu sein.

Hinter dem viertplatzierten Stoner reihte sich mit Colin Edwards (Tech-3-Yamaha) der schnellste Mann auf einem Kunden-Bike ein, Marco Simoncelli (Gresini-Honda) folgte als Sechster vor dem stark auftrumpfenden Aleix Espargaro (Pramac-Ducati). Dessen Aushilfsteamkollege Carlos Checa kam in 1:53.933 Minuten immerhin auf den vorletzten Rang vor Héctor Barbéra (Aspar-Ducati).

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