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Casey Stoner hat in Estoril bisher überhaupt keinen Spaß © Ducati

Nicky Hayden und Casey Stoner verstehen die Absage des Qualifyings, hätten aber gern bislang verpasste Arbeit nachgeholt: Verrücktes Rennen erwartet

Nicky Hayden war der große Profiteur des Wolkenbruchs von Estoril. Der Amerikaner darf am Sonntag von Startplatz zwei ins Portugal-Rennen gehen - einer Position, die er unter normalen Bedingungen kaum hätte halten können. Casey Stoner wird vom vierten Startplatz ins vorletzte Rennen der Saison losfahren. Obwohl die Ausgangslage nicht schlecht ist, freut sich im Ducati-Lager niemand so wirklich.

"Heute Morgen war es halbwegs trocken und ich hatte kein Gefühl für das Bike", klagt Hayden. "Außerdem flog ich früh in der Session ab. Vor uns liegt also noch viel Arbeit." Das Warmup wurde auf 30 Minuten verlängert, um den Teams und Fahrern mehr Abstimmungstests zu ermöglichen. "Mir tut es für die Fans sehr leid, aber das Risiko wäre zu groß gewesen. Sicherlich gehen wir in unserem Sport immer ein Risiko ein, aber heute ging es wirklich nicht."

"Schade ist die Absage zwar, aber eine erste Startreihe ist eine erste Startreihe", erklärt Hayden. "Ich will auf jeden Fall meinen Vorteil nutzen. Die Wetterprognose zeigt für morgen gute Bedingungen, also könnte es ein ziemlich wildes Rennen werden. Wir gehen es an, schauen, wie wir zurecht kommen und zeigen dann ein gutes Rennen."

"Das Wochenende war bisher ein einziges Desaster", fasst Stoner zusammen. Der Australier erklärt: "Wir hatten vier Sessions, konnten aber nur in zwei Sessions wirklich fahren. Für morgen sagt man, dass es am Vormittag regnen soll und am Nachmittag zum Rennen trocken wird. Das wird bezüglich des Setups konfus, von Benzinverbrauch bis Reifenwahl. Schade, dass ich keine Chance auf die erste Reihe hatte. Ich kann nur abwarten und schauen, was morgen passiert."

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