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Valentino Rossi zeigte sich bei Mischverhältnissen im Warmup stark © Yamaha

Valentino Rossi sichert sich im Warmup der MotoGP in Portugal die Bestzeit - Das Rennen wird zum großen Pokerspiel mit Reifen und Setup

Die schlimmsten Befürchtungen der MotoGP-Piloten sind am Sonntagmorgen in Estoril eingetreten: Ein Warmup bei nasser Strecke, während das Rennen am Nachmittag vermutlich bei trockenen Bedingungen stattfinden wird. Sonne und starker Wind sorgten zwar während der letzten Trainingssession für sich stets verbessernde Verhältnisse, die wichtige Arbeit an einem Trockensetup war jedoch kaum möglich.

Somit gehen alle Fahrer nun mit vielen Fragezeichen in den Grand Prix. Sollte der Himmel seine Schleusen ab jetzt wirklich dichthalten, dann sind die so wichtigen Informationen über Reifenverschleiß und Benzinverbrauch sehr rar - ein spannendes Rennen könnte die Konsequenz sein. Die Mischverhältnisse am Morgen nutzte Valentino Rossi am besten aus.

Der entthronte Weltmeister fuhr sich in 1:48.363 Minuten an die Spitze und markierte somit die bisher schnellste Rundenzeit des bisherigen Wochenendes. Hinter dem Yamaha-Star hatten Casey Stoner (2./+ 0,331 Sekunden) und Polemann Jorge Lorenzo (3./+ 0,858) bereits erheblichen Rückstand. Auf Rang vier war Ben Spies (Tech-3-Yamaha/+ 0,881) einmal mehr bester Mann auf einer Kundenmaschine.

Zwischen den beiden starken Gresini-Piloten Marco Simoncelli und Marco Melandri platzierte sich Andrea Dovizioso als bester Honda-Werkspilot auf Rang sechs. Direkt hinter dem Honda-Trio reihte sich Aleix Esparagaro (Pramac-Ducati) ein, dessen neuer Teamkollege Carlos Checa wurde zwar erneut Letzter, aber der spanische Haudegen hatte nicht einmal eine halbe Sekunde Rückstand auf Loris Capirossi und Co.

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