vergrößernverkleinern
Wieder gemeinsam auf dem Podest: Valentino Rossi und Jorge Lorenzo © Yamaha

Der dritte Dreifacherfolg in Serie: Nach Fahrer- und Teamtitel hat Yamaha nun auch die Herstellerwertung gewonnen - Jorge Lorenzo siegt vor Valentino Rossi

Die erste Hälfte des Estoril-Rennens gehörte Valentino Rossi, die zweite - und zweifellos wichtigere - seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo. Der Spanier sicherte sich seinen nächsten Sieg, der Italiener verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz drei. So ganz nebenbei räumten die beiden Werksfahrer auch den dritten Titel für die Japaner ab: Yamaha ist erneut bester Hersteller der MotoGP.

"In der Einführungsrunde habe ich gesehen, dass einige Stellen noch nass waren und ich in der Frühphase entsprechend vorsichtig sein muss", sagt Lorenzo. "Ich hatte einen tollen Start, lag sogar in Führung, aber dann überholte mich Rossi und zog davon. Er war anschließend schneller, ich konnte nicht mithalten. Als die Strecke trockener wurde, legte ich immer mehr zu und konnte schließlich überholen."

"Ich fühlte mich im Anschluss einfach wohl", meint der Mallorquiner. "Der Sieg ist toll, es ist mein dritter Erfolg in Estoril. Mein letzter Sieg war eine Weile her. Ich war aber jederzeit zuversichtlich und habe mir niemals wirkliche Sorgen gemacht. Ich wusste, dass ich hier siegen kann, denn es ist meine Lieblingsstrecke. Wir haben uns heute auch den dritten Titel gesichert. Gut gemacht, Yamaha!"

Teamkollege Rossi sah lange Zeit wie der sichere Sieger aus, musste sich am Ende aber deutlich beugen. "Wie vermutet: Ein nasses Warmup und ein trockenes Rennen sind schwierig", so der Italiener. "Insgesamt bin ich mit dem Wochenende zufrieden. Vor allem im Regen war ich schnell, im Warmup stand ich an der Spitze. In einem Regenrennen wäre ich bestimmt sehr konkurrenzfähig gewesen."

"Wir mussten quasi blind ins trockene Rennen gehen, haben beim Setup ein gewisses Risiko auf uns genommen. Zu Beginn fühlte es sich gut an, aber als Lorenzo erstmal seinen Rhythmus hatte, war er viel zu schnell - ich konnte ihn nicht halten", gibt Rossi offen zu. "Der zweite Platz ist gut, denn jetzt bin ich wieder Dritter in der WM, außerdem nicht weit hinter Dani Pedrosa zurück. Es lief gut, aber noch nicht gut genug. Ich muss noch arbeiten, um in Valencia einen letzten Sieg mit Yamaha einfahren zu können."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel