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Casey Stoner wird in Valencia sein vorerst letztes Ducati-Rennen bestreiten © IMS

Casey Stoner wird die Motorenauswahl bei Ducati nach seinem Abschied in Richtung Honda mit Spannung verfolgen: "Wenn man den Screamer in den Griff bekommt..."

Bei Ducati wird sich mit der Ankunft von Superstar Valentino Rossi in den kommenden Wochen vieles verändern. Der Italiener wird neues Personal mitbringen und die Entwicklung von Anfang an entscheidend prägen. Rossi wird nach dem Saisonfinale in Valencia erstmals auf die Ducati steigen. Nach Auskunft von Teamchef Vittoriano Guareschi soll der Neuzugang gleich drei Motorvarianten testen: den "Screamer", den aktuellen "Big Bang" und eine ominöse dritte Option.

"Ich bin gespannt, was sie für das kommende Jahr bringen werden", sagt Casey Stoner gegenüber 'Motor Cycle News'. Der Australier hatte sich vor dem Beginn dieser Saison gegen den bissigen "Screamer" entschieden und sich für die etwas leistungsschwächere, aber besser dosierbare "Big Bang"-Variante ausgesprochen.

"Wenn sie den Scream in den Griff bekommen, dann ist das eine tolle Sache, denn wir haben in diesem Jahr wirklich etwas Leistung verloren", sagt Stoner, der 2011 bei Honda andockt. "Im vergangenen Jahr brachten sie eine Evolutionsstufe des Screamers zum Valencia-Test. Aber es war lachhaft. Das Ding wollte mir die Arme ausreißen und mich in einem Rückwärtssalto zwingen. Ich habe es ein paar Runden lang probiert, wollte aber nie wieder etwas damit zu tun haben."

"Ich bin dann mit dem Big Bang gefahren, der zwar nicht die Maximalleistung hat, aber schön viel Drehmoment liefert", beschreibt der Ex-Champion. "Wir haben gesehen, dass es die richtige Entscheidung war. Als wir das Chassis endlich passend hinbekommen hatten, war der Motor jederzeit in der Lage, Rennen zu gewinnen."

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