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Valentino Rossi machte das Gefühl für das Vorderrad als größte Ducati-Schwäche aus © FWeisse

Ducati muss vor allem das Gefühl für das Vorderrad verändern, damit Valentino Rossi schneller fahren kann - Die GP11 soll an den Ausnahmekönner angepasst werden

An zwei Tagen hat Valentino Rossi die Ducati ausprobiert. Schlussendlich war der neunfache Weltmeister nur schneller als MotoGP-Neuling Karel Abraham und Moto2-Weltmeister Toni Elias. Der "Doktor" war mit dem Grip am Hinterreifen, der Leistung des Motors und der Traktionskontrolle zufrieden. Das größte Problem liegt aber an der Front der Ducati. Casey Stoner ist in der abgelaufenen Saison bekanntlich oft über das Vorderrad gestürzt. Die italienischen Ingenieure haben noch viel Arbeit zu tun, um das Motorrad an Rossi anzupassen. Die Testresultate waren schlecht, aber die Stimmung war dennoch positiv in der Ducati-Garage.

"Wir werden jetzt in der Fabrik ein Meeting abhalten, um zu entscheiden, ob wir den Big-Bang- oder den Screamer-Motor verwenden", sagt Technikchef Filippo Preziosi. Es geht aber in Richtung Big-Bang. Wir werden die Daten genau analysieren und dann eine Entscheidung treffen. Genauso planen wir das weitere Vorgehen anhand der Dinge, die wir bei den Tests gelernt haben. Das Ziel ist klar: Wir müssen es Valentino ermöglichen, dass er wie Valentino fahren kann."

Viel wird an der Desmosedici umgestellt werden, darunter die Geometrie an der Vorderachse, die Gewichtsverteilung und die Sitzposition. An diesen Dingen wird bis zum nächsten Test in Sepang gearbeitet. "Wir müssen das Motorrad so verändern, dass es Valentino passt. Wir müssen das Motorrad speziell an der Front verbessern, damit wir das erreichen. Er hat uns sehr präzise Informationen gegeben. Nun liegt es an uns."

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