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Valentino Rossi war in der abgelaufenen Saison vom Verletzungspech verfolgt © Yamaha

Valentino Rossis Schulterverletzung war offenbar schwerer als gemeinhin angenommen - Das volle Ausmaß trat erst bei der Operation zutage

Aus Sicht von Valentino Rossi war die MotoGP-Saison 2010 ein Jahr, das vor allem von zwei schweren Verletzungen geprägt wurde. Zum einen zog sich der Italiener im Freien Training zu seinem Heimrennen in Mugello einen komplizierten Beinbruch zu, der für viel Aufsehen sorgte und zu einer mehrwöchigen Pause führte. Die bereits im Frühjahr bei einem Motocross-Unfall erlittene Schulterverletzung stellte sich aber im Laufe der Saison als die weitaus schlimmere Behinderung heraus.

Kurz nach seiner ersten Testfahrt auf der Ducati in Valencia unterzog sich Rossi der längst überfälligen Operation. "Unglücklicherweise war die Schulter in einem weitaus schlechteren Zustand als wir es erwartet hatten", wird Rossi von 'Canale 5' zitiert. Deshalb habe die Operation doppelt so lange gedauert als geplant.

Entgegen der ursprünglichen Erwartung der Ärzte seien unter anderem sämtliche Sehnen komplett gerissen gewesen. "Sie haben mir einen neue Schulter gegeben. Ich kann es kaum abwarten, sie zu testen", meinte Rossi, der momentan noch unter den Nachwirkungen der Operation leidet und nur schlecht schlafen kann. "Ich habe Schmerzen, es tut ziemlich weh."

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