vergrößernverkleinern
Einsamer Rekord? Casey Stoner feierte mit Ducati 23 Grand-Prix-Siege © Ducati

Laut Casey Stoner ist der Konkurrenzkampf an der Spitze der MotoGP härter denn je - Valentino Rossi wird es bei Ducati schwer haben

Während Weltmeister Jorge Lorenzo auch 2011 für Yamaha an den Start gehen wird und Dani Pedrosa weiterhin Honda die Treue hält haben zwei andere Stars der MotoGP am Ende der abgelaufenen Grand-Prix-Saison einen klaren Schnitt gemacht und stellen sich künftig neuen sportlichen Herausforderungen: Valentino Rossi wechselte von Yamaha zu Ducati und übernahm dort den Platz, den Casey Stoner durch seinen Weggang zu Honda freigemacht hatte.

Der Australier kam bei seinen ersten Probefahrten in Valencia mit der Honda RC212V auf Anhieb blendend zurecht und setzte beeindruckende Bestzeiten. Rossi war bei seiner Ducati-Premiere dagegen weit von der Musik - das heißt Stoners Tempo - entfernt. Auch wenn der Italiener bei den Tests stark unter seiner lädierten Schulter zu leiden hatte war es doch offensichtlich, wie anders sich die Desmosedici im Vergleich zur Yamaha M1 verhielt.

"Ich denke nicht, dass er genauso häufig gewinnen wird wie beim letzten Mal, als er zu Yamaha wechselte", sagte Stoner in Bezug auf Rossi gegenüber 'Motorcycle News'. "Warten wir einmal ab, wozu er auf diesem Motorrad in der Lage ist, aber er hat wie ich eine große Aufgabe vor sich." Nach seinem Wechsel von Honda zu Yamaha gewann Rossi 2004 auf Anhieb die Weltmeisterschaft.

In den vergangenen vier Jahren war Stoner der einzige Pilot, der mit der Ducati Desmosedici gut zurechtkam und neben zahlreichen Rennsiegen 2007 auch die Weltmeisterschaft feiern konnte. Der neue Honda-Werkspilot ist zudem davon überzeugt, dass der Konkurrenzkampf an der Spitze der MotoGP noch nie so hart gewesen ist, wie er es in der kommenden Saison sein wird. Das Wettbewerbsniveau sei sehr hoch. Keiner der Titelaspiranten könne sich auch nur einen einzigen Fehler erlauben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel