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Jorge Lorenzo möchte sich auch im neuen MotoGP-Rennjahr gut in Szene setzen © Yamaha

MotoGP-Weltmeister Jorge Lorenzo geht optimistisch in die neue Saison, hält aber nur wenig davon, wenn man ihn als Titelfavoriten 2011 bezeichnet

In der vergangenen Saison war Jorge Lorenzo nicht zu bremsen. Der spanische Rennfahrer raste in der MotoGP von Erfolg zu Erfolg und sicherte sich am Jahresende sehr überlegen den WM-Titel in der "Königsklasse" der Motorräder. Gemeinsam mit seinem Yamaha-Team hat Lorenzo im Rahmen der Wintertests bereits am neuen Bike gearbeitet und freut sich auf eine erfolgreiche Saison 2011.

"Die Testfahrten haben ordentlich begonnen", sagt Lorenzo bei 'Crash.net'. "Wir probierten das neue Bike aus und es scheint noch besser zu arbeiten. Wir müssen uns noch mit dem Motor auseinander setzen, denn wir brauchen noch mehr Leistung und ein bisschen mehr Traktion. Die Yamaha ist aber ein Siegerbike und ich freue mich außerordentlich darüber, weitere zwei Jahre bei ihnen zu sein."

"Ich mag es aber nicht, als Favorit bezeichnet zu werden", gesteht der 23-Jährige und erklärt: "Alle Fahrer beginnen beim ersten Rennen mit null Punkten. Wenn du weiterhin siegen und an der Spitze bleiben willst, musste du arbeiten und nochmals arbeiten. Hörst du damit auf, wirst du überholt. Wir müssen weiter schuften und wollen der Favorit der Zuschauer sein", gibt Lorenzo zu Protokoll.

"Ich hätte nicht erwartet, 2010 eine so wundervolle Saison zu haben. Sie war fast perfekt, denn bei neun Siegen und Podien in fast jedem weiteren Rennen, kann man kaum mehr verlangen. Jeder Fahrer will in irgendeiner Kategorie Weltmeister werden. Das gilt speziell für die MotoGP. Das ist das Maximum, was man in der Welt des Motorrad-Sports erreichen kann. Uns ist es gelungen."

"Es gab einige Höhepunkte in diesem Jahr - zum Glück", meint der spanische Rennfahrer. "Ich würde vielleicht Jerez nennen, wo ich einen herrlichen Sieg hatte. Silverstone war technisch gesehen mein bestes Rennen. Valencia war ebenfalls klasse, weil es das letzte Rennen war und noch dazu in meinem Heimatland stattfand. Ich musste dort ziemlich viel aufholen", berichtet der Weltmeister.

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