vergrößernverkleinern
Wald, Wasser und Wiesen: Die Rennstrecke im Motorland Aragon © Honda

Die Teamvereingung IRTA hat den Grand Prix von Aragonien in Alcañiz zum Event des Jahres 2010 gewählt: Immer wieder Spanien

Der Grand Prix von Aragonien hat sich sofort beim ersten Auftritt der Motorradszene als fester Schauplatz für die Zukunft qualifiziert. Die Strecke von Alcañiz, die 2010 als Ersatzschauplatz für die Luftnummer Balatonring ausgewählt worden war, zeigte sich am Rennwochenende von seiner besten Seite. Die Teamvereinigung IRTA wählte den Grand Prix daher zum Event des Jahres 2010.

"Wir haben schon viele Strecken ausgezeichnet, aber noch nie eine im allerersten Jahr. Und erst recht keine, die nur sechs Monate Vorbereitungszeit hatte", sagt IRTA-Boss Herve Poncharal. "Dass sie das überhaupt geschafft haben, ist schon sehr beeindruckend. Es ist die erste Strecke, die gleich beim ersten Mal ausgezeichnet wird", so der Tech-3-Boss.

Nach Jerez, Barcelona und Valencia ist Alcañiz nunmehr also die vierte spanische Rennstrecke, die den begehrten Preis in Empfang nehmen darf. "Spanische Motorradfans sind unvergleichlich", so Poncharal. "Zuerst dachten wir, dass es ein Problem sein könnte, wenn wir nun ein viertes Rennen in Spanien haben, aber das war überhaupt nicht der Fall."

"Das Rennen hat 70.000 Fans an die Strecke gezogen, die ihre Zeit dort sehr genossen haben, weil es auch viel abseits des Renngeschehens zu erleben gab." Die Organisatoren des Events zogen ebenso eine positive Bilanz wie die örtliche Wirtschaft. Laut Studie generierte man einen zusätzlichen Umsatz von fast 28,5 Millionen Euro, die Bevölkerung steht voll hinter dem Grand Prix in Aragonien.

"Wie will man sich noch steigern, wenn man die Auszeichnung auf Anhieb im ersten Jahr schon gewinnt? Ich bin mir sicher, dass den Organisatoren es irgendwie gelingen wird, noch einmal besser zu werden", sagt Poncharal in Richtung Aragon. Bei den Fahrern war die Strecke nur teils auf Gegenliebe gestoßen. "Sie können stolz auf diese Anlage sein", hatte Nicky Hayden gelobt. Casey Stoner kommentierte hingegen: "Sie ist in keinster Weise außergewöhnlich."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel