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Randy de Puniet möchte bis zum Februar wieder vollkommen fit sein © Pramac

Randy de Puniet verzichtet darauf, bereits in diesem Winter sämtliche Schrauben aus seinem im Juli gebrochenen Bein entfernen zu lassen

Eigentlich war Randy de Puniet fest entschlossen, sich nach den letzten MotoGP-Testfahrten in diesem Jahr einer weiteren Operation zu unterziehen, bei der sämtliche Schrauben und Nägel aus dem Bein entfernen zu lassen, dass er sich beim Großen Preis von Deutschland im Juli auf dem Sachsenring gebrochen hatte. Doch dieser Schritt kommt nun offenbar doch zu früh, der Franzose verschob sämtliche operativen Eingriffe auf die nächste Winterpause.

De Puniet macht der Metallstift vor allem am Knie zu schaffen, wo immer wieder schmerzhafte Schwellungen auftreten. Deshalb zog er zwischenzeitlich auch in Betracht, der Nagel durch einen kleineren ersetzen zu lassen. "Aber das hätte eine Reha-Zeit von zwei Monaten bedeutet", sagte der Franzose gegenüber 'Motor Cycle News'.

Somit blieben de Puniet, der in der kommenden Saison für Pramac-Ducati starten wird, nur zwei Möglichkeiten. Entweder er lässt sich nach den ersten Sepang-Tests im Februar sämtliche Fremdkörper aus dem Bein entfernen, oder er wartet mit diesem Schritt bis zum Jahresende 2011. De Puniet entschied sich für letzteres, denn bei einer Operation im Februar hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit die zweite Testphase vor der Saison verpasst.

Außerdem wäre dieser Schritt zu gefährlich gewesen. "Wenn ich gestürzt wäre, hätte mein Bein wie Eis zerbrechen können", meinte de Puniet, der trotz aller Probleme zuversichtlich ist, dass er im Februar zu einhundert Prozent fit sein wird, um für sein neues Team in die MotoGP-Saison 2011 starten zu können.

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