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Cal Crutchlow muss sich derzeit noch auf einfache Übungen beschränken © Yamaha

Yamaha-Pilot Cal Crutchlow eifert Valentino Rossi nach: Reha-Maßnahmen in der Überdruckkammer nach Schulteroperation

Cal Crutchlows Genesung schreitet offenbar zügig voran. Der ehemalige Supersport-Champion, der in der kommenden Saison für Tech-3-Yamaha in der MotoGP starten wird, erholt sich derzeit von einer Operation an seiner Schulter, die er sich vor rund einem Jahr bei einem Testunfall in Portimão verletzt hatte. Zuletzt verbrachte Crutchlow täglich 90 Minuten in einer Überdruckkammer auf der Isle of Man, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

"Ich bin mit den Fortschritten der Heilung wirklich zufrieden", sagt der Brite gegenüber 'Motor Cycle News'. "Es tut ab und zu noch ein bisschen weh, aber ich habe viel Zeit in der Überdruckkammer verbracht und das scheint sehr zu helfen." Diese Art der aktiven Erholung scheint Crutchlow wesentlich mehr Spaß zu machen als die anderen Übungen, die ihm Physiotherapeut Isla Scott aufgetragen hat.

"Ich verbrachte zwei Stunden am Tag auf dem Heimtrainer und das ist unglaublich langweilig", erklärt Crutchlow. "Eine Stunde am Vormittag und eine am Nachmittag, einfach um es zu verteilen. Aber am Anfang konnte ich nur sitzen, denn ich konnte mich nicht einmal am Lenker festhalten. Einfach nur die Wand anzustarren, hängt mir zum Hals raus."

Noch etwa eine Woche müsse er seinen Arm in der Schlinge tragen. Bis dahin muss er sich noch auf einfache Übungen mit dem Ball beschränken, an Gewichtheben ist noch nicht zu denken. Anfang Januar reist Crutchlow dann mit Tech-3-Moto2-Pilot Bradley Smith nach Kalifornien, um dort gemeinsam mit John Hopkins ein zweiwöchiges Trainingslager zu absolvieren.

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