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Nicky Hayden rechnet an der Seite von Valentino Rossi nicht nur mit Spaß © Ducati

Nicky Hayden freut sich auf die Zusammenarbeit mit Valentino Rossi bei Ducati und zählt auf dessen Erfahrung, aber er richtet sich nicht nur auf rosige Zeiten ein

In der MotoGP hat sich ein neues Traumpaar gefunden: Ducati und Valentino Rossi. Seit bekannt ist, dass der mehrfache Weltmeister ab der kommenden Saison für die "Roten" fährt, herrscht zumindest bei den italienischen Fans Ausnahmezustand. Und auch in den Medien dreht sich alles um die Paarung aus italienischem Superstar und italienischem Team. Ducati-Teamchef Alessandro Cicognani versucht zwar sein Bestes, damit Nicky Hayden nicht das Gefühl bekommt, nur noch die zweite Geige zu spielen.

Doch der Weltmeister von 2006, der in seine dritte Saison bei Ducati geht, steht trotzdem im Schatten seines illustren neuen Teamkollegen. Und der US-Amerikaner weiß, dass auf ihn 2011 nicht immer nur rosige Zeiten warten, auch wenn er selbst hofft, von Rossi profitieren zu können. "Ich freue mich wirklich schon auf ihn, er bringt viel Erfahrung und Wissen mit. Aber es wird mit ihm als Teamkollegen manchmal nicht einfach sein", räumt Hayden gegenüber 'roadracerx.com' ein.

"Ich würde es vorziehen, wenn ich einen dritten starken Teamkollegen hätte. Vor allem, weil wir jetzt weniger testen und die neue Ära der 1000er-Bikes vorbereitet wird", so Hayden weiter. Doch er hat das Gefühl, dass er mit Rossi oft der gleichen Meinung sein wird, wenn es darum geht, wohin die Entwicklung gehen soll.

"Damals, zu Michelin-Zeiten, hatten wir oft ähnliche Forderungen. Und nachdem er mit der Ducati gefahren ist, schien es so, als ob viele seiner Anmerkungen in den Meetings so ähnlich waren wie meine. Warten wir es also ab", erklärt Hayden. Letztlich gilt aber auch für ihn das Motto, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist.

"Ich kann mich nicht darin verzetteln, was er nebenan macht. Wir müssen uns um unsere eigenen Dinge kümmern, und ich muss das unter Kontrolle haben, was mich persönlich betrifft", sagt er. "Aber ich freue mich sicherlich schon. Es ist toll für die MotoGP und für Ducati, sie haben sich einer großen Herausforderung gestellt. Und für die Italiener ist es etwas ziemlich Einmaliges, Rossi auf einem italienischen Bike zu haben. Von daher gefällt es mir."

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