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Vittoriano Guareschi (links) will den Werksfahrern eine gute GP11 hinstellen © Ducati

Vittoriano Guareschi und Franco Battaini absolvieren reichlich Runden auf der rutschigen Jerez-Strecke: Arbeit an Chassis und Elektronik

Kaum haben sich die unterhaltsamen Wogen des Wrooom-Events gelegt, steht schon wieder die ernsthafte Arbeit auf dem Programm. Ducati startete am Montag ein dreitägiges Testprogramm mit der neuen Desmosedici GP11 auf der spanischen Jerez-Rennstrecke. Teamchef Vittoriano Guareschi und Testpilot Franco Battaini absolvierten allein am ersten Tag insgesamt 110 Runden.

"Ein sehr produktiver Tag", fasst Guareschi zusammen. Der erste von drei Testtagen brachte zwar Sonne, aber am frühen Morgen zunächst etwas Regen. "Leider gab es nur wenig Grip. In Teilen war die Strecke feucht, ein anderes Problem war der Schmutz, der wegen des Formel-3-Tests am Vortag auf der Strecke war", erklärt der Teamchef, der am Montag 50 Runden abspulte.

"Wie geplant, haben sich 'Batta' und ich die Arbeit aufgeteilt. Ich habe am Chassis gearbeitet, vor allem mit dem Ziel, das Einlenkverhalten zu verbessern. Franco hatte die Elektronik im Fokus, ganz speziell die Erprobung und die Einstellung der neuen Lösungen beim Anti-Wheelie-System und bei der Traktionskontrolle." Der italienische Testpilot fuhr am ersten Tag insgesamt 60 Runden in Spanien.

"Ich habe ein paar interessante Ansätze entdeckt, die vor allem an der Front helfen sollten", sagt Guareschi. "Wir haben einiges bezüglich Fahrwerkshöhe, Sitzposition und anderen Dingen beim Setup ausprobiert. All die Daten werden in Vorbereitung auf den Test in Malaysia helfen, wo Valentino und Nicky sicherlich einige Änderungen verlangen. Der Anpassungsprozess geht in den kommenden zwei Tagen weiter, damit wir unseren Werksfahrern die Arbeit in Malaysia erleichtern können."

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